Autorenporträt: Dutzler, Herbert

Geboren in den Fünfzigern in Schwanenstadt (Oberösterreich, selbst ernanntes „Tor zum Salzkammergut“) in einer Geburtenstation ohne Arzt, an die heute nur noch der Parkplatz des Seniorenheims erinnert. Und selbst das soll bald abgerissen werden.

Matura (Abitur) in der nahe gelegenenen Bezirksstadt Vöcklabruck, danach Studium der Germanistik und Anglistik in Salzburg, Diplomarbeit zum neueren deutschen Kriminalroman der 70er- und 80er-Jahre. Das unersetzbare Werk ist der Universitätsbibliothek Salzburg anscheinend leider verloren gegangen.

33 Jahre Unterrichtstätigkeit in den Fächern Deutsch und Englisch, daneben noch Informatik und Darstellendes Spiel.

Daneben habe ich noch 25 Jahre lang Kolleg/innen, Unterrichtspraktikantinnen und Student/innen in die Geheimnisse des Unterrichtens mithilfe von Computern einzuweihen versucht, mit durchaus mäßigem Erfolg.

Ein paar Deutsch-Lehrbücher darf die offizielle Biographie nicht verschweigen. Der pädagogische wie auch der kommerzielle Erfolg auf diesem Sektor waren überschaubar.

Intensiver Kontakt mit der Schulbürokratie ließ es zwingend notwendig erscheinen, Gewaltphantasien in das literarische Schaffen abzuleiten. So mussten in meinen Krimis bereits Schuldirektoren ins Gras beißen – obwohl ich sogar selber einmal einer werden wollte. Ein gnädiges Schicksal hat mich davor bewahrt.

Meine Lieblingsautoren sind Heinrich Steinfest, Leena Lehtolainen, Ian Rankin, Iain Banks, Ian McEwan. Ich kann auch nichts dafür, dass 3 davon „Ian“ heißen.

Textquelle: Amazon

Bild: Amazon

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