Interview mit Christoph Wachter

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich komme eigentlich aus der Filmbranche, also das Schreiben lag mir nicht fern, denn auch für die Filme habe ich selbst die Drehbücher

geschrieben. Leider ist die Kreativität im Medium Film auf nationaler Ebene, vor allem durch ein kaum vorhandenes Budget, in ein sehr enges Korsett

gepresst. Beim Schreiben ist das anders....der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, da eine Verfilmung nicht im Hintergrund steht! 

Seit wann schreibst du?

Eigentlich schon seit 15 Jahre. Bücher in gedruckter Form seit 2001.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Durch meine Tätigkeiten als Filmproduzent für verschiedene Sender.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?

Ab jenem Tag, wo ich erfahren habe, dass mein aktuelles Drehbuch national nicht mehr verfilmbar ist. (Aus Budgetären Gründen)  

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

1.) Der geheime Tunnel 2013

2.) Akin der Fischer 2015

3.) Das vergessene Volk 2017

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Ja natürlich, das ist für mich sehr wichtig und kann ein halbes Jahr dauern, denn wenn ich auch eine fiktive Geschichte schreibe,

muss alles andere der Wahrheit entsprechen.

Ein Beispiel: Die Gewinnung von Eisen im 16. Jahrhundert wird in meinem aktuellen Roman geschildert, beschrieben und da galt es richtig zu recherchieren. Diese Tätigkeit - in sich, muss stimmig sein. 

Wo schreibst du am liebsten?

In meinem Garten und mit einem guten Glas Wein. Das kann bis tief in die Nacht gehen.

Manchmal auch mitten im Wald, sitzend auf einem Holzstamm.

Der Wald und der Geruch von Holz, überhaupt Natur inspiriert mich unglaublich! 

Hast Du ein festes Schreibritual?

Nein. Aber wenn ich schreibe muss es aus meinem Innersten kommen. Nur dann ist es gut. 

Hast du ein neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Im Moment hätte ich so ungefähr Einhundert Geschichten anzubieten und würfle im Moment innerlich, was ich als nächstes mache.

Daher kann ich noch nichts verraten.  

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Nein, jeder ist auf seine Art gut, aber es gibt nur einen Christoph Wachter.

Ob Christoph Wachter gut ist, liegt nicht in meinem Ermessen.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Ken Follet, Umberto Eco, Paulo Coelho, sind mit Sicherheit jene Autoren von denen ich alles gelesen habe.

Aber ich lese auch liebend gerne Bücher, die ich im Zufallsprinzip wähle und da waren schon einige vorzügliche Überraschungen dabei!!  

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Die Freizeit gehört meiner Familie und einer ehrenamtlichen Tätigkeit im Vorstand des Bezirksmuseumsverein Schloss Landeck.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Ich könnte jetzt sagen: Vom Schreiben leben zu können! Aber je älter ich werde um so weniger wichtig nehme ich mich selbst und das ist gut so.

Was ich mir wirklich wünsche ist Frieden. Frieden für alle, denn das ist unsere eigentliche Mission hier in diesem Leben, auf dieser Welt.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Es gibt kaum etwas schöneres, als dass eine Leser die Botschaft (die in jedem meiner Bücher enthalten ist), verstanden hat. 

Paulo Coelho sagt: Hätte er eine Botschaft, dann würde er diese in einem Satz schreiben.

Ich schreibe eine Geschichte um die Botschaft, denn nur so hab ich die Möglichkeit meine LeserInnen

auch emotional auf meinen Gedankenzug auspringen zu lassen.  

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Ja, seits nett zueinander! 


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