Interview mit Claudius Crönert

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich stamme aus Hamburg und lebe schon seit ewigen Zeiten in Berlin, wo ich nicht nur als Autor, sondern auch als Journalist arbeite. Im übrigen finde ich, dass ein Autor in oder hinter seinen Texten sichtbar wird.

Seit wann schreibst du? 

Schon immer. Ich habe schon als Kind geschrieben. Als Jugendlicher, so mit 13, 14, habe ich mit zwei Freunden eine Schülerzeitung herausgegeben, in der ich eigene kurze Geschichten veröffentlicht habe.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Weil das Schreiben so früh da war (s.o.), kann ich die Frage nicht richtig beantworten. Ich habe Geschichten schon immer geliebt, sie begleiten mich durch mein Leben.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?  

Ebenfalls früh, so mit 17. Aber ich hatte keine Ahnung, wie steinig der Weg dann werden würde.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Ich habe insgesamt acht Romane veröffentlicht, drei historische, fünf Krimis. Ich zähle sie hier nicht auf, aber wer mag, kann sie sich auf meiner Webseite anschauen: www.claudius-croenert.de

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Na klar. Sowohl für die historischen Romane als auch für die Krimis. Wichtig ist für mich, dass ich mir Orte anschaue, über die ich schreibe. Ich lese außerdem viel zum jeweiligen Thema und spreche mit Leute, die Ahnung von der Materie haben, um die es gerade geht.

Wo schreibst du am liebsten?

Zu Hause am Schreibtisch. Redigieren mache ich auch gerne unterwegs, im Zug, in der S-Bahn.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Ich arbeite morgens und am Vormittag. Ein Ritual ist das nicht, aber eine regelmäßige Übung.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Ja, vorsichtig. Ich schreibe an einem Roman, der in der Nazizeit in Berlin spielt.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Nicht einen, sondern viele. Am Ende kommt es aber natürlich darauf an, dass man seine eigene Stimme entwickelt.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Das ist ein breites Spektrum von Preußlers Krabat bis zur zweibändigen Autobiographie von Doris Lessing. Ich war begeistert von den vier Neapel-Romanen von Elena Ferrante (die ich auf englisch gelesen habe). Jane Smiley finde ich super, eine weitgehend unbekannte amerikanische Autorin.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Sport, spazierengehen, mich mit Freunden treffen. Ich gehe gerne ins Kino. Und lesen natürlich.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Ich hoffe, dass der aktuelle Roman gut wird. 

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Unterschiedlich. Ich freue mich, wenn eins meiner Bücher eine Leserin oder einen Leser gepackt hat. Auch mit Kritik kann ich gut umgehen. Im Netz werden manchmal Dinge publiziert, die weniger schön und weniger hilfreich sind.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Ich würde gerne die Gelegenheit nutzen und auf meine beiden aktuellen Krimis hinweisen. Beide haben die gleiche Heldin, eine Berliner Kommissarin, eine tapfere und starke Frau, wie ich finde. Sie schont sich nicht. Beide Bücher sind bei Piper Fahrenheit erschienen und sowohl als E-Book als auch als TB erhältlich.


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