Interview mit Fee-Christine Aks

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Sehr gern.

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich bin beruflich viel unterwegs und habe die großartige Chance, an vielerlei beeindruckenden Orten auf der Welt interessante Menschen zu treffen und Inspiration zu finden. Diese nutze ich für das Schreiben meiner Romane.

Seit wann schreibst du? 

Genau genommen seit der Grundschule. Damals war das aber eher Kurzprosa über Kinder-Detektive in Anlehnung an die Fünf Freunde. Romane schreibe ich seitdem ich 15 bin - mein historischer Roman "Draußen war ein schöner Tag" ist ein Beispiel dafür, da er damals in der ersten Fassung entstanden ist. In den letzten Jahren sind es hauptsächlich Krimis für meine Reihe "StrandtGuth" gewesen.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Aus Liebe zum Lesen. Schon als Kind habe ich alles verschlungen, was zwischen zwei Buchdeckeln zu finden war. Irgendwann kam dann der erste Einfall für eine Geschichte, die unbedingt zu Papier (damals wirklich noch Papier und Kugelschreiber) gebracht werden wollte. Grundsätzlich gilt, dass ich meistens sofort darüber schreiben muss, wenn mich ein Thema sehr beschäftigt.

Ab wann wusstest du, dass du Autorin werden willst?  

Als ich herausfand, dass Enid Blyton eine Frau war. Da war ich ungefähr 8 Jahre alt.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Wie gesagt, wenn mich etwas sehr beschäftigt, dann muss ich es zu Papier bringen. Mit 15 war das die deutsche Zeitgeschichte (meine historische Romanserie "Verlorene Jugend" über Kindheit und Jugend in Hamburg während des Dritten Reiches; aktuell 3 Teile veröffentlicht), heute ist es v.a. der zeitgenössische Kriminalroman (meine Romanserie "StrandtGuth" über Kommissarin Lotta Strandt und ihren Freund Moritz Guth, die an Schauplätzen in Hamburg, Deutschland und der Welt Kriminalfälle aufklären; aktuell 5 Teile veröffentlicht). 

Eine weitere Romanreihe habe ich mit meinem ersten eBook ("Die grüne Frau") gestartet, bei der es sich um Spurensuchen zum Thema Knochenschiffe und napleonische Kriege handelt und mit denen ich das Altonaer Museum in Hamburg-Altona finanziell unterstütze.

Darüber hinaus habe ich für ein mir persönlich sehr am Herzen liegendes kleines Mädchen einen Fantasy-Zweiteiler ("Ársals Abenteuer") geschrieben. Und natürlich verfasse ich auch Kurzprosa (bisher veröffentlicht in den Sammelbänden "winterZAUBER" und "MORDSFEST und andere Geschichten").

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Ja, selbstverständlich. Ich stelle selbst hohe Ansprüche an mich und meine Werke und halte es für meine Pflicht als Autorin, meine fiktiven Geschichten mit so viel realen Aspekten wie möglich zu verfassen. Gerade bei den historischen Stoffen ist es mir sehr wichtig, so viel wie möglich echte Fakten zu liefern. Es freut mich, dass viele meiner Leser genau dies schätzen. 

Wo schreibst du am liebsten?

Im Urlaub mit Blick aufs Wasser. Wenn das gerade nicht geht, dann an meinem Schreibtisch zuhause.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Warme Füße, passende Playlist anstellen, was zu trinken und irgendetwas in Sichtweite, das meine Gedanken in die Ferne schweifen lässt. Zuhause ist das ein überdimensionales Foto von Kangaroo Island, Australien, das vor meinem Schreibtisch an der Wand hängt.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Eins? Ich sitze gerade parallel an drei Teilen der "StrandtGuth"-Krimireihe, von denen zumindest einer noch in diesem Jahr erscheinen soll. Außerdem befindet sich der vierte Teil der "Verlorene Jugend"-Reihe im Endstadium.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Wenn ich so zurückdenke, dann kann ich folgende Autoren nennen: Enid Blyton, Astrid Lindgren, Erich Kästner, Michael Ende, J.R.R. Tolkien, Philippa Gregory, Klaus Kordon und Rainer M. Schröder.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Ich lese viel und gerne (verschiedene Genres). Daher auf jeden Fall sämtliche Werke von den eben genannten Autoren und dazu noch die "Harry Potter"-Reihe von J.K. Rowling, die Romanvorlagen von "Game of Thrones" von George R.R. Martin, die "Sherlock Holmes"-Geschichten von Arthur Conan Doyle, die "Hornblower"-Reihe von C.S. Forester, "Désirée" von Annemarie Selinko, "Das Kartengeheimnis" von Jostein Gaarder, "Nathan der Weise" von G.E. Lessing und "Doktor Faustus" von Thomas Mann.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Abgesehen vom Schreiben? Ich gehe gern segeln und reiten. Im Urlaub sind es v.a. lesen, geocaching und wandern/bergsteigen. Ansonsten versuche mindestens einmal pro Woche meine 10km-Runde zu laufen und so viel Zeit wie möglich mit Freunden und Familie zu verbringen.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Der größte Wunsch für meine Zukunft ist, dass es für uns alle eine Zukunft gibt. In der aktuellen Lage der Welt zweifelt man ja manchmal daran, dass wir Menschen miteinander leben können...

Einen Traum, den ich mir erfüllen will, ist ein passendes Segelboot, mit dem ich die Weltmeere erkunden und an einem schönen Fleckchen ankern und beim sanften Schaukeln der Wellen schreiben kann (grinst).

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Immens wichtig! Ich freue mich über konstruktive Kritik und Rückmeldungen zu meinen Werken, die bisher zum Glück alle positiv gewesen sind. Ganz besonders freut es mich, dass es mein historischer Roman "Draußen war ein schöner Tag" bereits auf eine Leseliste für Achtklässler geschafft hat.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Sehr gern. Ja, falls jemand dabei ist, der gern Vorab-Testleser meines nächsten "StrandtGuth"-Krimis werden möchte, der möge mich doch bitte über meine Website kontaktieren.


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