Autorenporträt: Sammet, Marcus

Marcus Sammet, geboren 1967 in Recklinghausen, NRW

Mitte der 90er habe ich angefangen zu schreiben, jedoch hat es sehr lange gedauert bis ich meine Werke jemanden zum lesen gegeben hatte. Die Kritik die ich bekam, war durchweg positiv und ich wagte danach den Schritt der Veröffentlichung.

Doch es gibt ja immer die Möglichkeit sich zu steigern und das ist mir mit den nächsten Krimis wohl gelungen. Jedenfalls wollten diejenigen, die Aderlass gelesen hatten, unbedingt einen weiteren Krimi von mir lesen. So entstand dann Ausgeblutet, der eine in sich geschlossene Fortsetzung zu Aderlass darstellt.

Inzwischen gibt es für meine Krimis einen Reihentitel, der Verwechslungen zu anderen bestehenden ähnlich lautenden Titeln vermeiden soll. Anders als bei den meisten Reihen wird bei mir die Tat im Vordergrund stehen. Meine Protagonisten können zwar immer wieder im nächsten auftauchen, doch das werde ich nicht zur festen Regel werden lassen. So bleibt jeder Krimi für sich ein alleinstehendes Werk. Ebenso verzichte ich auf einen festen Ermittler.

Zunächst ist dann Aderlass im Selfpublishing von mir veröffentlicht worden. 

Anfang Dezember 2011 wurde der cool-Verlag auf mich aufmerksam. Meine Krimis sind dort in der Reihe "Sterbe wohl..." erschienen. Los ging es Anfang März 2012. Der Verlag wurde bereits am 04.08.2012 wieder geschlossen.

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HINWEIS: DIE BÜCHER AUS DEM COOL-VERLAG GELTEN AUF AMAZON NOCH ALS ERHÄLTLICH, DAS IST FALSCH!!!

DIES BETRIFFT FOLGENDE TITEL IN VERBINDUNG MIT DIESEN ISBNS

ISBN 978-3940360342 Titel "Sterbe wohl..." Aderlass

und

ISBN 978-3940360359 Titel "Sterbe wohl..." Ausgeblutet.

Mein Gedanke ist, Geschichten zu schreiben, die eher den Fokus auf Täter und Opfer legen und nicht, wie üblich, hauptsächlich die Polizeiarbeit zu beschreiben.

Die Schauplätze werden auch weiterhin eher in Ottobrunn, Neubiberg und München sein, möglicherweise auch mal in meiner Heimat, dem Ruhrgebiet. Dazu kommen dann in den Nebenhandlungen Orte, die ich kenne. Ausgeblutet z.B. spielt teilweise auf Mallorca.

Es bleibt die Hoffnung, meine Leser gut zu unterhalten und sie in den Bann der Geschichten zu ziehen. Es mag gut sein, dass nicht alles Beschriebene auch wirklich so ist, besonders der Bluttausch in Aderlass, aber ich denke, ich habe es geschafft, eine plausible Erklärung zu vermitteln und so zu schreiben, dass der Leser es zumindest für möglich hält. Denn letztlich will und wollte ich nicht, dass meine Werke wie abgeschriebene und aufbereitete Polizeiberichte wirken, sondern spannend und unterhaltsam, sicher frei erfunden, jedoch nicht vollkommen unrealistisch. Die Fantasie der Leser soll angeregt werden und ihren Teil dazu beitragen, sie zu fesseln.

Auch wenn die Titel darauf schließen lassen, allzu viel Blut lasse ich nicht fließen, auch die Gewalt hält sich in Grenzen. Doch ganz ohne geht es einfach nicht. Auch hier ist immer die Vorstellungskraft des Lesers gefragt. Die Feedbacks, die ich bekommen habe, zeigen, dass es mir gut gelungen ist.

Meine Krimis beinhalten auch immer irgendwie Liebesgeschichten; diese bilden allerdings eher die Rahmenhandlung und den Anreiz, mit meinen "Opfern" mitzufiebern. Denn jeder kennt es wohl, nichts liegt einem näher als sein Partner und kaum etwas ist größer als die Angst, diesen zu verlieren. Dabei achte ich sehr darauf, nicht zu schwülstig oder schnulzig zu werden. Das überlasse ich dann lieber anderen Autorinnen und Autoren aus dem romantischen Bereich. Natürlich ist es kaum umgänglich, auf das Privatleben der Hauptpersonen einzugehen. Auch hier überlasse ich viel der Fantasie des Lesers. Denn das Lesen eines Buches ist immer auch ein Stück Kino für den Kopf. Ich schreibe in schwarz/weiß, die Farbe muss der Leser ins Spiel bringen.

Am Ende sollen meine Bücher leichte Kost sein, die dennoch den Leser packen und bewegen. Das scheint mir auch gelungen zu sein, denn es gab bisher keinen, der Aderlass nicht zu lesen angefangen hatte und erst wieder aufhören konnte, als er das Ende erreicht hatte. Danke für das Lob!

Textquelle: Amazon

Bild: Amazon

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