Interview mit Burkhard Rüth

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) Gerne.

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Gerne. Ich wurde 1965 in Hagen geboren. Das ist in der Nähe von Dortmund. Ich habe BWL studiert und war zunächst lange Zeit als freiberuflicher Berater und Fachautor tätig. Ehe ich dann zum Romane schreiben kam. Ich lebe mit meiner Familie an der Ostsee.

Seit wann schreibst du?

Seit 2010.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen?

Ich liebe Krimis und ich liebe Südtirol. So bin ich auf die Idee gekommen, einen Südtirolkrimi zu schreiben. Ich hatte Glück, dass ich mit Emons auf Anhieb einen renommierten Verlag gefunden habe, der daraus eine Serie gemacht hat.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst? 

Seit mein erster Krimi, "Das Monster von Bozen", erfolgreich war. Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich das unbedingt weitermachen wollte.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Die Südtirolreihe: Das Monster von Bozen, Eiszeit in Bozen, Schatten über Bozen

Der Emslandkrimi: Sterbenslang

Und jetzt gerade: "VIRUS - Der letzte Anschlag" - ein verstörender Endzeitthriller in zwei Teilen. Teil 1, "Anfang", ist soeben bei Amazon Kindle erschienen. Teil 2, „AURORA“, folgt in Kürze.

Hast du für deine Bücher recherchiert?

Für "Das Monster von Bozen" noch nicht so viel, weil ich ja nicht wusste, ob ich überhaupt einen Verlag finde. Danach habe ich sehr viel recherchiert. Ich war bei der Kripo, wurde regelmäßig von einem Rechtsmediziner beraten und habe u.a. auch mit einem Psychologen und Heimatforschern gesprochen. Für „VIRUS – Der letzte Anschlag“ habe ich sehr viel recherchiert, denn ich wollte, dass die Story, so verstörend sie auch ist, möglichst realitätsnah ist. Ich habe mit einem Virologen gesprochen, mit Schiffs- und Islamexperten, mit einem Vulkanologen, mit einem im Nahen Osten stationierten Soldaten, mit Volkswirtschaftsexperten, dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und dem bekannten Klimaforscher Mojib Latif.

Wo schreibst du am liebsten?

Ganz klassisch an meinem Schreibtisch.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Nein, das ist immer stimmungsabhängig. An guten Tagen kann ich zehn Stunden schreiben und „schaffe“ 20 Seiten, an schlechten bin ich unproduktiv. Viele Ideen kommen mir beim Sport, Spazierengehen oder auch nachts, wenn ich aufwache.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

VIRUS – Der letzte Anschlag (s.o.). Der interessierte Leser kann sich in den sozialen Netzwerken über mich und das Projekt informieren. Am einfachsten geht es über meine Homepage: www.virus-buch.de. Dort finden sich entsprechende Links, auch zu Amazon. Wenn das Projekt den gewünschten Erfolg hat, wird es einen dritten Teil geben. Dazu will ich aber der Spannung wegen noch nichts sagen. Nur so viel: Wenn der dritte Teil kommt, wird es eine Beteiligung der Leser geben. Es wird also ein interaktives Werk!

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Nein

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?

Ich lese auch besonders gerne Krimis und Thriller Ich finde viele Autoren klasse, da könnte ich keinen besonders hervorheben.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Sport, Wandern, Bergsteigen, mit Freunden treffen, Rotwein trinken... Und natürlich lesen.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Dass „VIRUS – Der letzte Anschlag“ ein Riesenerfolg wird. Zwei Jahre Arbeit und Herzblut... Außerdem wäre es ein irres Gefühl, wenn meine Bücher verfilmt würden. Südtirol bietet eine traumhafte Kulisse und auch „VIRUS – Der letzte Anschlag“ bietet sicherlich Stoff für eine Verfilmung.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Das ist mir sehr wichtig. Denn für sie schreibe ich ja. Ich möchte, dass sie von meinen Werken gut unterhalten werden, dass Emotionen geweckt werden. Von wem, wenn nicht von den Lesern, sollte ich erfahren, ob mir das gelingt?

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

Ja, ich hoffe, dass Euch meine Bücher gefallen! Und denjenigen, die gerne schreiben, aber keinen Verlag finden, kann ich nur das Self-Publishing empfehlen. Selbst als bereits etablierter Autor muss man sich auf monatelange Wartezeiten einstellen, wenn man einem Verlag eine Leseprobe eines Manuskriptes geschickt hat. Das war der Grund, warum ich mich bei „VIRUS – Der letzte Anschlag“ zunächst für Kindle entschieden habe. Denn das Jahr 2017 spielt darin eine wichtige Rolle! Ich wollte unbedingt, dass der Thriller auch in 2017 erscheint.


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