Autorenporträt: Ménard, Oliver

Ist es möglich, ein Opfer in einem Kontrabasskoffer zu transportieren? Taugen stillgelegte Wildkammern für Mordrituale? Wie kompliziert ist, es jemanden aus seiner Wohnung zu entführen und über das Dach eines Mietshauses zu verschleppen?

Oliver Ménard ist Journalist. Er probiert und experimentiert an tatsächlichen Orten, prüft dort 

die Szenen, die er in seinen Thrillern beschreibt. Heraus kommen Bücher fürs Kopfkino - detailversessen und mit filmischer Dichte erzählt.

Geboren wurde Ménard in Berlin. Die Stadt war grau. Der Himmel bedeckt. Nichts wie weg hier. Ménard studierte in Madrid und New York Dokumentarfilmregie, in Berlin Germanistik und Publizistik mit den Schwerpunkten Film und Fernsehen. Seit den neunziger Jahren arbeitet er als Fernsehjournalist, produzierte zudem Dokumentationen und Sendungen.

Wenn er nicht Journalist und Autor wäre, bliebe nur ein Berufswunsch übrig: "Psychologe. Unbedingt. Kein Kopf wäre vor mir sicher. Mal im Ernst: Es gibt doch nichts Spannenderes als Geheimnisse zu lüften, die andere mit Gewalt verbergen wollen."

Textquelle: Amazon

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