Autorenporträt: Namtel, Rudy

Der Durchbruch gelang Rudy Namtel mit dem Buch »Watt-Grab«, das einen fiktiven Mord mit den aktuellen Entwicklungen auf der Insel Wangerooge verknüpft. 

Sein aktueller Roman »Tunneljagd« entführt den Leser mit überraschenden Wendungen in gefährliche Realität werdende Visionen eines jungen Forschers. Nicht nur nach Meinung des Autors selbst ist dieses sein bisher bestes Werk.

In seinen Kurzgeschichten wechseln sich humoristische Geschichten mit Kriminal-Stories oder überzeichneten Parodien ab. Namtel lässt sich nicht auf bestimmte Genres festlegen und schreckt auch vor Persiflagen auf Hollywood-Streifen wie in »Dragos Blutspuren« nicht zurück.

In seinen Romanen spielen Länder oder bestimmte Orte gewichtige Nebenrollen (wie in »Signale« und »Watt-Grab«) oder liefern wie in der Novelle »Nebelmann« historische Hintergründe. In »Descriptio Loci« kombiniert Namtel das alles sehr geschickt zu einer Reise in die Schweizer Gegenwart und mittelalterliche Vergangenheit.

»Entscheidung in Taos County« spiegelt mit den Eindrücken des San Francisco der sechziger Jahre und des heutigen Südwestens der USA ebenso wie manche seiner Short Stories den starken persönlichen Bezug zum nordamerikanischen Kontinent wider. 

Der gebürtige Westfale lebt mit seiner Familie in einem hessischen Dorf.

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