Interview mit Jennifer Schneider

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Hallo Bianca, vielen Dank, dass ich heute bei dir sein darf! :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Gerne! Mein Name ist Jennifer Schneider, ich bin 27 Jahre und als Autorin und Journalistin tätig. Ich schreibe Bücher aus dem Suspense-, Thriller- und Jugendbuchbereich, versuche mich aber auch immer mal wieder im Genremix. Mir kommt es bei den Romanen immer auf starke Protagonisten an, die aus einer schwierigen Situation herauskommen und über sich hinauswachsen müssen. Dabei setze ich auf Spannung und liebe es, den Leser in die Irre zu führen. :D 

Seit wann schreibst du? 

Ich schreibe schon, seit ich klein bin. Als Kind habe ich mich immer wieder an kürzeren Geschichten versucht, meist im Fantasybereich. Später wurden Geschichten mit realem Bezug immer wichtiger für mich. Schreiben ist auf jeden Fall schon immer ein Teil von mir.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Nach dem Studium habe ich mein erstes Buch angefangen, aber nie beendet. Irgendwann fiel mir dann eine alte Geschichte aus der Jugendzeit in die Hände. Ich habe angefangen, diese neu zu gestalten und dann einfach drauf los geschrieben. Nach vier aufregenden Monaten war die Rohfassung zu meinem Debütroman „Skyler – Verloren“ fertig. Bis zur Veröffentlichung vergingen aber viele weitere Monate, was nicht zuletzt an einer äußerst intensiven Überarbeitung lag. 

Ab wann wusstest du, dass du Autorin werden willst?  

Den Wunsch, Autorin zu werden, hatte ich schon seit frühester Kindheit, aber immer wieder beiseitegeschoben. Was ich wusste, war, dass ich auf jeden Fall etwas mit Schreiben machen möchte. So kam ich dann zum Journalismus, merkte aber schnell, dass mir das Schreiben fiktiver Geschichten fehlt. Als ich dann die Chance bekam, als Ghostwriterin mit einem Verlag zusammenzuarbeiten, und die ersten Bücher veröffentlicht wurden, wurde mein Wunsch wieder verstärkt, eigene Bücher zu schreiben. Ab dem Zeitpunkt habe ich intensiv darauf hingearbeitet und wusste, dass ich unbedingt Autorin sein will.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Unter meinem eigenen Namen sind bisher zwei Romane erschienen, zum einen mein Debütroman „Skyler – Verloren“ und zum anderen „Amber – In den Fängen des Kartells“.

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Ja, das habe ich. Gerade bei „Skyler“ gab es einiges herauszufinden, was beispielsweise die rechtliche Seite betrifft. Auch für den Nachfolger recherchiere ich aktuell sehr viel. Bei „Amber“ gab es ebenfalls viel Recherche, gerade was das Milieu betrifft. Das Recherchieren macht mir aber immer äußerst viel Spaß.

Wo schreibst du am liebsten?

Am allerliebsten schreibe ich auf dem Balkon, aber das geht ja leider nicht das ganze Jahr über – zumindest nicht hierzulande. :D Deshalb schreibe ich meist in meinem Büro, an einem festen Arbeitsplatz. Ruhe ist mir dabei sehr wichtig, weshalb ich unterwegs auch meist nicht viel zu Papier bekomme.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Ich versuche, täglich an den Romanen zu schreiben, was mir aber nicht immer gelingt. Eine feste Uhrzeit oder Herangehensweise gibt es bei mir nicht. Ich liebe es, wenn jeder Tag anders aussieht, weshalb ich kein Ritual nutze – außer, dass ich beim Schreiben meist Musik höre.

Hast du ein neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Aktuell schreibe ich am zweiten Teil zu „Skyler“ und stecke momentan im ersten Drittel. Der Roman soll noch in diesem Jahr erscheinen. Außerdem schreibe ich an einem Kurzroman für Frauen, der in die humorvolle Richtung geht. Zusätzlich dazu entwickle eine neue spannende Buchserie mit kleinem Horrorcharakter sowie eine neue Romanidee, die wieder in die Thriller-Richtung gehen soll. Leider kann ich dazu noch nicht so viel verraten, weil das Projekt noch nicht ganz ausgereift ist. Es dürfte aber auf jeden Fall den Fans von „Skyler“ und „Amber“ gefallen. ;) 

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Oh, da gibt es so wahnsinnig viele. Mich inspirieren vor allem John Green, R.L. Stine und Morton Rhue, aber auch Cecelia Ahern, Nick Hornby und Brigitte Blobel.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Am liebsten lese ich natürlich Bücher, von den Autoren, die mich inspirieren. Sie sind gleichzeitig meine Lieblingsautoren. Besonders mag ich „Eine wie Alaska“ von John Green, „Hundert Namen“ von Cecelia Ahern und die „Fear Street“-Reihe von R.L. Stine. Ich liebe aber auch Bücher von anderen Autoren, wie etwa „Nick & Norah – Soundtrack einer Nacht“ von Rachel Cohn und David Levithan, „Versprechen der Straße“ von Jackie Chanel sowie „Green Line – Mord in Chicago“ von E.C. Diskin.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Wenn ich nicht gerade schreibe, tanze, lese und backe ich gerne und halte unsere beiden Kater bei Laune, was quasi unmöglich ist. ;) Ansonsten unternehme ich sehr viel mit meinem Freund, meiner Schwester und meinen Eltern. Sie geben mir sehr viel Kraft und unterstützen mich beim Schreiben. 

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Mein Wunsch ist es, weiterhin viele Bücher veröffentlichen zu können, und die Leser mit meinen Geschichten zu unterhalten, aber auch zum Nachdenken anzuregen.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Sehr wichtig! Aus diesem Grund nehme ich mir konstruktive Kritik immer zu Herzen und setze Ideen und Vorschläge gerne um. Ich bin stets auf der Suche nach interessierten Leuten, die meine Geschichten vor der Veröffentlichung lesen, um mir dann Feedback zu geben. Meine Leser bedeuten mir alles, weshalb ich mich auch sehr gerne mit ihnen austausche.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Vielen Dank für das Interview, es hat mir sehr viel Spaß gemacht! :) Allen Lesern möchte ich danke sagen, denn durch euch wird eine jede Geschichte doch erst zum Leben erweckt. :) 


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