Autorenporträt: Goga, Susanne

Ich wurde 1967 in Mönchengladbach geboren und lebe immer noch da. Außer wenn ich verreise, gerne nach Berlin, was sich auch in meinen Romanen widerspiegelt. Am liebsten aber reise ich in die Vergangenheit und erzähle meinem Lesepublikum davon. 

Mein Lieblingsziel ist Berlin, vor allem die 1920er Jahre, die ich zurzeit auch wieder bereise. Nach "Leo Berlin","Tod in Blau" und "Die Tote von Charlottenburg" arbeitet Leo Wechsler nun an seinem vierten Fall, der ihn ins Jahr 1926 führt. 

Mein Roman "Das Leonardo-Papier" fällt etwas aus dem Rahmen, da er ziemlich genau hundert Jahre früher und im Ausland spielt - in England, das ich auch bereist habe, in Wirklichkeit und auf dem Papier. Als ich vor einigen Jahren über die Geschichte der Geologie las, war ich so fasziniert, dass ich mir das auf den ersten Blick ein wenig nüchtern oder, wie es eine Lektorin nannte, unsexy Thema für einen Roman aussuchte. Ein Geheimpapier von Leonardo da Vinci, die geheime Herkunft meiner Heldin und ein interessanter Reiseschriftsteller sorgen für Farbe, ohne das wissenschaftliche Thema zu verdecken. 

In meinem historischen Roman "Die Sprache der Schatten" begebe ich mich ins Jahr 1876 - ein etwas anderes Berlin, in dem gerade ein Krieg gewonnen wurde, ein Kaiser regierte, die Menschen noch in Kutschen fuhren und Frauen weder wählen noch kurze Röcke tragen durften. Trotzdem gelingt es meiner Heldin Rika, sich zu behaupten, auch mit engem Rock, der das Gehen fast unmöglich macht, sie aber nicht an Ausflügen ins Scheunenviertel und ins ferne Rheinland hindert. Dort begibt sie sich auf eine Spurensuche, die ihr ganzes Leben verändern wird. 

Mein dritter historischer Roman für Diana wird wieder in England spielen.

Textquelle: Amazon

Bild: Amazon

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