Autorenporträt: Keller, Stefan

Geboren 1967 in Aachen war mir rasch klar, dass ich zwei Dinge nie im Leben tun wollte: Schreiben und Unterrichten. Stattdessen versuchte ich mich in Fotografie und als Punkmusiker.

Nach meinem Abitur studierte ich Germanistik und Betriebswirtschaft in Bonn. Nicht die Germanistik, sondern die volkswirtschaftlichen Nebenfächer ermöglichten mir meine ersten professionellen Schreiberfahrungen als freier Mitarbeiter der Zentralredaktion Wirtschaft der Deutschen Welle. Was ich nie tun wollte, erwies sich als Glücksfall. Aber auch andere Künste haben schöne Versuchungen.

So ging es vom Radio ans Theater. Zwischen 1995 und 1997 arbeitete ich als Dramaturg am Theater in Cronenberg, Wuppertal, bevor ich mich als Autor und Lektor – vornehmlich für Filmproduktionsfirmen und Fernsehsender – selbständig machte.

In der Folgezeit schrieb ich für das Ratekrimiformat Fang den Mörder Hörspiele für Bühne und CD, Fernsehshows für WDR und Kinderkanal, Firmen-Events, Drehbücher, Kurzgeschichten, Pressetexte. Von 2008 bis 2013 war ich Kolumnist für die Fachzeitschrift Film- und TV-Kameramann und schrieb über dramaturgische Besonderheiten in aktuellen Filmen.

Zu Beginn des neuen Jahrtausend überredete mich die VHS Köln Schreib- und Drehbuchseminare abzuhalten. Entgegen meinen Überzeugungen als Teenager tue ich das bis heute gerne. Seit einigen Jahren als Lehrbeauftragter der Universität zu Köln, an der ich für die Philosophische Fakultät und das Germanistische Seminar Schreiben unterrichte.

Nach einigen Beiträgen in Anthologien und Literaturzeitschriften erschien im Sommer 2010 mein Krimi-Debüt „Kölner Kreuzigung“ im Gmeiner Verlag. Mittlerweile sind vier weitere Romane um den Privatdetektiv Marius Sandmann erschienen. Außerdem habe ich im Sonner 2012 „66 Lieblingsplätze KÖLNER PERSÖNLICHKEITEN und 11 Veedelhistörchen“, einen Stadtführer zu Menschen, die Köln geprägt haben, ebenfalls im Gmeiner Verlag veröffentlicht. Im Sommer 2016 erschien mein erster zeithistorischer Krimi „Stirb, Romeo!“, Anfang 2017 erscheint „Das Ende aller Geheimnisse“, Heidi Kamembas 1. Fall im Rowohlt Verlag.

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