Autorenporträt: Mohr, Stefanie

Stefanie Mohr, Jahrgang 1972, liebt ihre Heimatstadt Nürnberg, in der sie (fast) jeden Winkel kennt. Sie gelangte über ein Jurastudium in Erlangen und die Arbeit in einer Kanzlei schließlich zu den Sprachwissenschaften. Heute lebt sie als freiberufliche Fotodesignerin und Autorin im Nürnberger Norden. Seit 2005 hat sie mehrere Kriminalromane veröffentlicht. 

Während in den Krimis »Die vergessenen Schwestern«, »Das letzte Lächeln«, »Die dunkle Seite des Sommers«, »Frauentormauer«, »Glasscherbenviertel«, »Reichskleinodien«, »Tödliche Kristalle«, »Bombenstimmung«, »Tief im Brunnen« und »Südstadtblüten« Kriminalhauptkommissar Frank Hackenholt ermittelt, finden sich in den Kurzgeschichten für diverse Anthologiebeiträge andere Protagonisten.

Das Besondere an den Regionalkrimis der waschechten Nürnbergerin liegt in der authentischen Polizeiarbeit. Durch ihre langjährige Arbeit als Rettungsassistentin, durch ihr Jurastudium und ihr privates Umfeld kann die Autorin einen echten Einblick hinter die Kulissen gewähren.

Ganz nebenbei erfährt der Leser viel Interessantes über Nürnberg und "die" Nürnberger, wie sie denken, wie sie reden und was den herben Charme der Noris und mancher Mitarbeiter der Kriminalpolizei ausmacht. Gerade der Nürnberger Dialekt ist es, der immer wieder für ein Schmunzeln sorgt.

Aber warum sollte das Lokalkolorit nur für das Krimi-Genre und nicht auch für einen Frauenroman geeignet sein? Die Antwort auf diese Frage liefern »Frühstück mit einer Fotografin«, »Woher nehmen, wenn nicht stehlen?« und »Lucy im Himmel« - belletristische Unterhaltungsromane (nicht nur für Frauen!) mit fränkischem Touch.

Textquelle: Amazon

Bild: Amazon

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