Interview mit Lenz Koppelstätter

© Gene Glover

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :)

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Mein Name ist Lenz Koppelstätter, ich bin Krimiautor, Reisejournalist und Medienentwickler. Nach vielen Jahren in Berlin, lebe ich nun wieder in meiner Heimat Südtirol, wo auch meine Krimis spielen. Hier genieße ich die Berge, das gute Essen, den guten Wein – und die Nähe zum Meer.

Seit wann schreibst du?

Ich habe schon in der Schule gerne Aufsätze geschrieben. Dann viel beruflich: Reportagen, Interviews Porträts für den Tagesspiegel, GEO, Zeit Online und viele andere.

Wie bist du zum Bücherschreiben gekommen?

Ein Buch wollte ich immer schon mal schreiben. Der Trick ist: Man muss einfach mal damit anfangen! Vor ein paar Jahren, beim Karneval im Rheinland, nach unzähligen Bierchen, kam ich auf die Idee, es mit einem Südtirol-Krimi zu versuchen. Zurück in Berlin habe ich losgeschrieben …

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?

Ich habe immer gehofft, irgendwie mit Schreiben mein Geld verdienen zu können.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Band eins und Band zwei meiner Südtirol-Reihe rund um Commissario Grauner und Ispettore Saltapepe: „Der Tote am Gletscher“ und „Die Stille der Lärchen“. Im Oktober erscheint Band drei: „Nachts am Brenner“, an dem ich gerade arbeite.

Hast du für deine Bücher recherchiert?

Ich recherchiere tatsächlich sehr viel. Lese viel, schaue mir mehrmals die Originalschauplätze an, spreche mit vielen Experten. Dann aber lasse ich meiner Phantasie freien Lauf, die Realität darf der Geschichte nicht im Weg stehen. Deshalb verändere ich in den Büchern einiges.

Wo schreibst du am liebsten?

Egal. Am Schreibtisch. Am Küchentisch. Auf der Terrasse. Aber immer gerne sehr gerne früh morgens, wenn der Kopf noch frei ist – und um mich herum noch alles schläft.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Nein. Ich nehme mir eine gewisse Seitenanzahl pro Tag vor und bin glücklich, wenn ich sie annähernd erreiche. YouTube, Facebook, Twitter und Zeitungs-Webseiten machen mir meistens einen Strich durch mein Zeitmanagement. Ich bin ein Newsjunkie.

Hast du ein neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

Grauners dritter Fall. Da bleibt gedanklich grad kein Platz für anderes.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Bestimmt. Aber wer und wie – das weiß ich nicht.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?

Thomas Manns „Zauberberg“, Christian Krachts „1979“, Bret Easton Ellis’ „American Psycho", Oscar Wildes „Bildnis des Dorian Gray“, alles von Shakespeare.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Bergsteigen. Skifahren. Am Gardasee sitzen und Weißwein trinken. Ans Meer fahren. Oder nach New York fliegen. Lesen. In die Oper gehen. Gut essen. Träumen. Shoppen.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Ich bin grad zurück in die Berge gezogen. Das war ein Wunsch. Aber irgendwann, wenn ich alt bin, möchte ich am Meer leben.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Es freut mich immer. Solange es keine bösen Verrisse sind.

Lieber Lenz, danke, dass du meine Fragen beantwortet hast.


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