Interview mit Joachim Koller

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Hallo und Danke für das Interview! 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Geboren bin ich 1978 in Wien, inzwischen wohne ich in Niederösterreich. Ich bin verheiratet, habe zwei Kinder und arbeite beim Roten Kreuz im Blutspendewesen. 

Durch meinen ehemaligen Beruf im Reisebüro liebe ich es, zu verreisen. Sowohl mit der Familie, oder auch alleine, um den Kopf frei zu bekommen und neue Ideen zu sammeln.

Seit wann schreibst du? 

Ich habe mich schon früher an Texten und Geschichten probiert, aber so „richtig“ ernsthaft wurde es ab 2013.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Am Anfang war es nur die Überlegung, meine Phantasien zu einem passenden Gesamtbild zusammenzubringen.

Meine erste Geschichte habe ich nur für mich geschrieben, einfach aus Spaß an der Sache. Und ohne auch nur daran zu denken, jemals etwas zu veröffentlichen. 

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?  

Ich würde mich als Hobbyautor ohne diesbezügliche Ausbildung bezeichnen, der Spaß daran hat, Geschichten zu schreiben.

Das meine Bücher auch veröffentlicht werden, habe ich den Möglichkeiten des Internets zu verdanken. Ohne die Möglichkeiten, E-Books und Taschenbücher als „Print on Demand“ zu publizieren, hätte ich es wahrscheinlich nie probiert. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass sich jemand dafür interessiert, was ich mir ausdenke. Umso erstaunter war ich damals über meine ersten positiven Rückmeldungen von Lesern.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Inzwischen sind es sieben Bücher, sechs davon gibt es auch als Taschenbuch.

Ganz neu ist der Wien-Thriller „Schwarzes Blut“, der in derselben Realität wie meine Vorgänger „Kollateralschaden“ und „Adventmörder“ spielt.

Begonnen hat alles mit „24 Stunden Angst“ – einem Entführungs-Thriller in Wien. 

Und dann gibt es noch:

"Bittersüßer Rakomelo", ein Sommerabenteuer auf Kreta

"Secret of Time", ein Zeitreise-Thriller in Barcelona und

"Obsidian", ein Abenteuer über eine alte Maya-Legende

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Ja, unbedingt! Das macht es auch für mich immer wieder interessant. Meine Bücher spielen immer an realen Schauplätzen, die ich selbst erkunde. Und genau dort kommen mir dann auch die Ideen, wie sich eine Geschichte weiterentwickelt. Auch Hintergrundinformation zu den jeweiligen Themen versuche ich  so gut wie möglich zu  recherchieren, selbst wenn es nur Kleinigkeiten sind.

Wo schreibst du am liebsten?

Da gibt es keinen bestimmten Platz. Meistens daheim vor meinem Computer, aber wenn ich eine Eingebung habe, dann wird einfach überall geschrieben.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Nicht wirklich. Wenn ich etwas im Kopf habe, möchte ich es einfach so schnell wie möglich festhalten. Ob am Handy, handschriftlich oder sonstwie, das ist dann egal. 

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Im Moment bin ich gerade am Überlegen, wie es weitergehen soll. Es gibt Pläne für eine Fortsetzung der Wien-Thriller, oder etwas ganz anderes... Zu viele Phantasien, die erst noch geordnet werden müssen.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Wahrscheinlich, wobei ich keinen bestimmen nennen kann.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Da gibt es mehrere aus verschiedenen Genres. Die Krimireihe aus Barcelona von Alicia Giménez-Bartlett fällt mir da als erstes ein. Aber auch Stephen King, Dan Brown, Josef Haslinger oder Carlos Ruiz Zafón stehen bei mir im Regal... und noch jede Menge mehr. Zuletzt habe ich Bekanntschaft mit Ian Rankins Krimireihe gemacht.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Bei zwei Kindern ist meine Freizeit eher rar. Wenn ich dann gerade nicht an etwas Neuem schreibe, bin ich gern im Freien unterwegs. Oder einfach die Ruhe genießen, mit einem guten Buch in der Hand.

Und einmal im Jahr nehme ich mir eine kurze Auszeit und mache Urlaub. Wo dann auch meistens neue Ideen entstehen...

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Sicherlich als Wichtigstes: Gesundheit für meine Familie und mich. Ansonsten möchte ich noch viel reisen, viel sehen und erleben.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Sehr wichtig! Wenn man keinen Lektor hat und alles in Eigenregie macht, fällt die Beurteilung schwer. Ob eine Geschichte wirklich gelungen ist oder vollkommener Schwachsinn, das erfährt man erst, wenn das Buch veröffentlicht ist.

Für mich ist das Schreiben ein Hobby, wenn ich damit auch andere unterhalten kann, freut mich das natürlich. Und auch konstruktive Kritik ist sehr hilfreich, so lernt man immer mehr dazu.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Habt Spaß am Lesen! Genießt das Abtauchen in andere Welten, in andere Geschichten!

Wenn ihr noch mehr über meine Bücher wissen möchtet, empfehle ich euch meine Facebook-Seite: www.facebook.com/kollerjoachim

Hier gibt es immer wieder neue Infos und Bilder zu meinen Geschichten.


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