Interview mit Karin Köster

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Hallo liebe Bianca, hallo liebe Leserinnen und Leser! Ich erzähle euch gerne ein wenig über mich. Mein Leben verläuft turbulent, ich kann Gleichförmigkeit nicht gut aushalten. So habe ich zum Beispiel einige Häuser gebaut, einen Reiterhof geleitet und bin vor ein paar Jahren in eine Männer-WG gezogen. In der WG wohne ich nicht mehr :-)

Seit wann schreibst du? 

Mit dem Erlernen des Schreibens in der Grundschule habe ich angefangen, Geschichten zu schreiben. Das waren meistens Pferdegeschichten. Damals wollte ich gerne ein Pferd sein.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen?

Schreiben war und ist für mich immer eine Auszeit vom realen Leben. Diese zeitweilige "Flucht" in meine Phantasiewelt habe ich schon als Kind gebraucht. 

Ab wann wusstest du, dass du Autorin werden willst?

Im Grunde war das schon als Kind mein Traum. Aber natürlich ist das kein Beruf im herkömmlichen Sinn, und so habe ich viel Zeit in Jobs verbracht, in denen ich nicht glücklich war.  

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Hui, das sind schon einige. Los ging's mit "Männer unerwünscht", einem lustigen Frauenroman. Daraus wurde eine dreiteilige Reihe. Dann habe ich zwei Krimis geschrieben, in denen eine chaotische Hobby-Detektivin die Hauptrolle spielt. Es folgte ein Sachbuch für Pferdehalter und eine Geschichtensammlung über die Kriegs- und Nachkriegszeit. Ein ganz besonderes Projekt war mein Roman "Spürnase", in dem die Geschichte aus der Sicht eines Hundes erzählt wird. Tja, und aktuell schreibe ich Liebeskomödien. "Puppenhaus", "Film ab für die Liebe" und "Verflixt verliebt" sind meine neuesten Werke. 

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Ja. Mir ist es sehr wichtig, dass alles fachlich, technisch etc. stimmt und sich auch real so ereignen könnte. So habe ich mich z. B. für "Film ab für die Liebe" mit der Produktion von Doku-Soaps befasst. Sehr hilfreich sind für mich immer Gespräche mit Menschen, die sich in den betreffenden Themengebieten gut auskennen.

Wo schreibst du am liebsten?

An meinem Schreibtisch. Ich habe mir diesen Platz so eingerichtet, dass ich mich dort rundum wohlfühle. Da liegen z. B. schöne Steine, lustige Postkarten und das Foto von Snoopy, dem Dackel meiner Kindheit.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Hätte ich gerne, kriege ich aber irgendwie nicht hin. Bei mir geraten während des Schreibprozesses oftmals Tag und Nacht  durcheinander. Bedenklich wird's, wenn meine Vorräte zur Neige gehen, weil ich vor lauter Schreiben nicht einkaufen gehe.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Ich stecke gerade mitten in meiner neuen Liebeskomödie. Da geht's wie immer turbulent zu, es ist eine Geschichte für's Herz und es gibt auf jeden Fall ein Happy End.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Puh, da gibt es viele. Für das Handwerk des Schreibens waren das auf jeden Fall James N. Frey und Sol Stein.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?

Neale Donald Walsch - Gespräche mit Gott (Band 1-3). Diese Bücher haben mein Leben auf die beste Weise verändert. 

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Ich liebe die Natur und Tiere. Ich gehe gerne spazieren, mag Musik und Yoga. Und natürlich habe ich Familie und Freunde, die mir sehr wichtig sind.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Mein Traum: Mit Delphinen schwimmen. Dort, wo sie in Freiheit sind, nicht in einem Wasserbecken.

Meine Zukunft: Die Wintermonate auf Teneriffa verbringen.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Sehr, sehr wichtig. Ich schreibe, um meine Leserinnen und Leser aufs Beste zu unterhalten. Ich freue mich total über Rückmeldungen.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

"Die meisten Menschen konzentrieren sich auf die Dinge, die sie für groß und wichtig halten, und nehmen die kleinen Dinge kaum wahr. Dabei liegen die größten Freuden des Lebens im Kleinen. Die großen Dinge sind nur Seifenblasen, die in der Sonne glänzen und dann zerplatzen. Ja, es sind die kleinen Dinge, die das Leben reich und wundervoll machen."  Zitat aus meinem Buch "Spürnase". 


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