Interview mit Mathias Wünsche

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Mache ich sehr gerne. Ich freue mich über Dein Interesse! 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Aber klar! Geboren wurde ich 1957 in Köln. Im Eigelstein-Viertel - was zur dieser Zeit berühmt-berüchtigt war. 

Die Zeitungen nannten das Viertel damals reißerisch, das "Chicago von Köln".

Mein Vater betrieb eine Leihbücherei. Ich bin also schon früh mit Verbrechen und Büchern in Kontakt gekommen.

Jahre später studierte ich Sozialpädagogik und arbeite nun schon seit fünfundzwanzig Jahren in der Kinder- und Jugendhilfe. 

Seit wann schreibst du? 

Seit meiner Kindheit. Im zarten Alter von acht Jahren schrieb ich meine erste Geschichte – eine Science Fiction Kurzgeschichte – leider unveröffentlicht

und leider verschollen.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Während eines Urlaubs in der Toskana, vor zwanzig Jahren. Ich wachte morgens auf und hatte den Plot eines Kinderkrimis im Kopf. So gut wie komplett und fertig.

Ich musste ihn nur noch schreiben ... und das tat ich. Per Hand und mit einem Bleistift. Ich habe mich lange gegen eine Tastatur gewehrt. Heute schreibe ich

jedoch am Laptop. 

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst? 

Als ich wenige Wochen nach meiner Manuskript-Versendung, des oben erwähnten Kinderkrimis - ich hatte tatsächlich nur an einen Verlag geschrieben - den Anruf 

der Verlegerin erhielt, dass man mit mir und meiner Hauptfigur (REA) gerne eine Serie planen würde. Ob ich damit einverstanden sei ... klar, war ich das!

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

1999 erschien der erste Kinderkrimi der REA - Reihe mit dem Titel: "Rea und die CatNapper" im Ensslin-Verlag. Es folgte im Frühjahr 2000 "Rea und der rote Skorpion"

und im Herbst 2000 "Rea und der Magier". Dann legte ich den Roman-Bleistift für eine ganze Weile aus den Fingern und machte Musik (und das bis heute). 

2013 erschien dann mein Kinderkrimi "Die Südstadtdetektive" im Emons-Verlag. 2014 folgte der Psycho-Thriller "Kölner Schatten". 2015 erschien der Köln-Krimi

"Ein Männlein steht im Walde ..." der erste Lou Parker-Krimi, ebenfalls im Emons-Verlag. 2016 veröffentlichte der Loewe-Verlag zwei meiner "Zara Zunder" 

Kinder-Vorlesegeschichten in der Anthologie "Wenn Sonntag ist" - auch als Hörbuch erhältlich. Im Frühjahr 2017 erschien im KBV-Verlag mein zweiter Lou Parker-Krimi

"Engel und Tod".  

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Ja. Ich schaue mir gerne die Gegend an, in der meine Romane spielen. Ich lasse mich dann häufig von der Umgebung, von Menschen und Anekdoten inspirieren. 

Natürlich nutze ich auch das Internet.

Wo schreibst du am liebsten?

In meinem Arbeitszimmer. Wenn ich nach oben schaue, blicke ich durchs Dachfenster in den Himmel. Tagesüber sehe ich je nach Wetterlage Wolken vorüberziehen. Nachts

die Sterne. So verliere ich nie den Kontakt zur Außenwelt ;-). 

Hast Du ein festes Schreibritual?

Hinsetzen und schreiben! Ganz diszipliniert. Ich kann nicht darauf warten, dass mich die Muse küsst ... Schreiben ist für mich Arbeit und Leidenschaft zugleich.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Ja. Ich sitze gerade am neuen Lou Parker- Krimi. Erscheint voraussichtlich im Frühjahr 2018.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Einige. Unter anderem: Astrid Lindgren, Erich Kästner, Partick Süskind, Donna Leon, Kathy Reichs, Raymond Chandler

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Siehe oben.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Ich reise gerne. Dabei lerne ich gerne Land und Leute kennen. Außerdem bin ich ein Film- und Musik-Begeisterter.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Ich möchte unglaublich gerne mit einem Wohnmobil durch Neuseeland fahren und mir dabei ganz viel Zeit lassen. 

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Enorm wichtig! Schreiben ist in der Regel eine sehr einsame Sache und das meist über einen längeren Zeitraum. Dabei weißt du nie genau, ob du immer die richtigen 

Worte findest. Ob du außerhalb deines eigenen Horizontes verstanden wirst. Ich schreibe ja nicht für die Schublade, sondern möchte Menschen erreichen 

und im besten Fall unterhalten. Ich denke, dass es allen Autoren so oder ähnlich geht. Also liebe LeserInnen, her mit Eurem Feedback! Eure Meinung ist uns wichtig.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Ich danke Dir! Es hat mir viel Spaß gemacht! Den LeserInnen wünsche ich immer wieder spannende Momente, mit ihren LieblingsautorInnen!


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