Interview mit Monika Buttler

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich bin Monika Buttler, Journalistin und Magistra der Literaturwissenschaft, Germanistik und Philosophie. Viele Jahre lang war ich tätig als Wohnredakteurin. Seit 2001, nach dem Ausscheiden aus meinem Beruf, schreibe ich nur noch Fiktives, und zwar vorwiegend Kriminalromane und Kurzkrimis. Ich lebe in Hamburg, bin verheiratet mit einem Iraner.

Seit wann schreibst du? 

Seit meinem Berufsbeginn als Journalistin.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Ich bin, wie gesagt, Journalistin. In der Lokalzeitung, als wir Abiturientinnen mit unseren Berufswünschen genannt wurden, habe ich bereits "Journalistin" angegeben. Daran gab es keinen Zweifel. Als Jugendliche habe ich Rezensionen zu Filmen und Büchern in meine

"Gedankenbücher" geschrieben.

Ab wann wusstest du, dass du Autorin werden willst?  

1995 beschloss ich, neben meiner Redaktionstätigkeit mein erstes Buch zu schreiben.Das war "Atem-Not", und es ging um eine eigene Lebenskrise. Unter "Atme oder stirb!" kann man es als eBook lesen.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Die Kriminalromane "Herzraub", "Abendfrieden", "Dunkelzeit", "Mord unter dem Halbmond". "Der Tod kam in Blau". Dazu meine Autobiografie "Das Hitler-Ei". Und früher auch ein Kochbuch: "Die Kaukasus-Kost der Hundertjährigen".

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Oh ja. Als Beispiel kann ich "Herzraub" nennen. Da geht es um die Problematik der Organspende. Ich habe Transplantierte besucht, Transplantationskritiker, und ich habe u.a. medizinische Bücher und Dokumentationen durchgearbeitet.

Wo schreibst du am liebsten?

Romananfänge und pointierte Kurzkrimis gern am Tischtablett mit der Hand, angelehnt ans Bettpolster. Sobald ich "im Fluss" bin, setze ich mich in meinem Arbeitszimmer an den Computer.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Um elf Uhr geht es los, dann ist mein Mann aus dem Haus und ins Geschäft gegangen.

Nach einer Mittagspause geht es weiter.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Ich habe das Manuskript zu einem authentischen Kriminalfall abgegeben. Diese

"biografischen Kriminalromane" erscheinen seit Kurzem im Gmeiner Verlag.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Ich bin ständig positiv oder negativ von AutorInnen beeinflusst. Im Moment studiere ich Raymond Carver und John Cheever, denn es reizt mich, bei Kurzkrimis immer weiter zu experimentieren.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Schwer zu sagen, denn oft geht es nur um einen einzigen Titel. Oskar Roehler und Sibylle Lewitscharoff haben mich mit ihrer Sprachkraft begeistert. Die Erzählungen von Clemens Meyer haben mich auch sehr überzeugt.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Lesen. Zu literarischen Veranstaltungen gehen. Mit Freunden zusammensein. Neue Restaurants ausprobieren. Zwei Mal in der Woche gehe ich zum Kraft- und Kreislaufsport.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Ich habe noch drei nicht-kriminalistische, belletristische Projekte in der elektronischen Schublade, die veröffentlicht werden sollten.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Ich freue mich sehr darüber, es spornt mich an.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Lasst die Print-Bücher nicht untergehen. Gebt sie Euren Kindern in die Hand.


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