Interview mit Porter Thomson

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich habe zu danken und bin erfreut, dass Du dir die Zeit nimmst, dich mit mir zu unterhalten. Meine Leserschaft kennt mich unter dem Namen Porter Thomson.

Jeder wird sich denken können, dass dies nur ein Pseudonym ist. Dies tat ich nicht, um ein großes Geheimnis um mich zu  machen. Vielmehr hielt ich dies doch für

angebracht, da mein bürgerlicher Name ziemlich kompliziert zu schreiben und auszusprechen ist. Nun ja! Ich bin Jahrgang 1970 und wurde als Kind des Ostens in Sachsen Anhalt geboren.

Als Person bin ich doch erstaunlich bodenständig und habe weder Germanistik oder Journalismus studiert. Vielmehr trieb es mich nach der zehnjährigen Schule aufs Land wo ich den wundervollen

Beruf des Schäfers erlernte und auch viele Jahre ausübte. Später erlernte ich noch einen handwerklichen Beruf und tat mich auch so beruflich sehr viel um. Aber nichts desto Trotz nutze ich jede

freie Minute um mich dem schönen Hobby des Schreibens zu widmen. Heute wohne ich im beschaulichen Cuxhaven zwischen den drei Wassern Elbe, Weser und Nordsee. 

Seit wann schreibst du?

Ich schreibe bereits seit meiner frühesten Jugend! Ich glaube, dass ich zwölf Jahre alt war, als ich mein erstes Buch schrieb, damals noch von Hand, Schreibmaschine oder Computer hatte ich

noch nicht. Schon damals war ich der spannungsgeladenen Literatur gewogen. Meine erste Geschichte war eine wilde Abenteuergeschichte, welche in Afrika gespielt hat. Ich habe keine Ahnung wo das

Manuskript abgeblieben ist! Es waren immerhin stattliche 400 DIN-A4-Seiten handschriftlich. 

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen?

Wie kommt man zum Bücher schreiben? Bei mir war es so, dass ich damals wie heute unheimlich gerne gelesen habe. Ich tauchte ein in die verschiedensten spannenden Welten. Das ging so weit, dass ich

dann rundherum alles vergessen habe. Irgendwann hatte ich die Idee doch einfach mal selber eine Geschichte zu schreiben. Da war es um mich geschehen! Seit dem hat mich die Schreiberei nicht

mehr losgelassen. 

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?

Erstmals habe ich den Entschluss gefasst ein Buch zu veröffentlichen, als ich im Jahre 2000 oder so im Internet auf die interessante Autorenplattform mystorys.de stieß, wo zahlreiche Hobbyautoren ihre

Werke online einer neugierigen Leserschaft präsentieren können. Bei mystorys.de wurde in mir die Idee zu meinem Vatikanthriller "Die Tage des Chamäleons" geboren. Das war meine Premiere! Erstmals

präsentierte ich meine Texte der Öffentlichkeit! All die Jahre zuvor scheute ich mich vor diesem Schritt, aus Angst, dass man mich auslachen könne oder ich in der Luft zerrissen werde, was natürlich

völlig unbegründet war. Erstaunlich viele positive Kritiken gab es auf die ersten Kapitel von "Die Tage des Chamäleons". Da wusste ich, dass ich Autor werden möchte.  

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Inzwischen sind es doch schon acht Bücher, welche meinem Geiste entsprungen sind, wobei zwei jener Bücher bisher nur als E-Book erschienen sind. Die beiden kleinen E-Books "Ich - Bürger der DDR" und

"Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte" sind biographisch angelegt und lassen den Leser etwas teilhaben an meinem zurück liegenden Leben. Mein erstes echtes Taschenbuch wurde "Die Tage des Chamäleons",

welches wie alle meine Taschenbücher, bei Amazon erhältlich ist. Diesem Vatikanthriller folgte vor einigen Jahren mein bisher erfolgreichstes Buch "Apollo 20 - Auf der Suche nach dem ersten Licht",

welches mich in der Szene des investigativen Journalismus sogar über die Landesgrenzen hinweg ein wenig bekannt machte. Ihm folgte ein weiteres Buch, welches sich mit der geheimen Raumfahrt beschäftigt,

mit dem Namen "The Redsun on the Horizon". Vor zwei jahren stieß ich auf eine weitere spannende geheimnisvolle Geschichte aus den frühen siebziger Jahren, wo es für mich doch einige Unstimmigkeiten gab.

Nach intensiven Recherchen und Analysen erschien im letzten Jahr "Akakor und die Zeit des Erwachens". Vor wenigen Tagen habe ich die ersten beiden Teile einer dytopischen Trilogie mit dem

Namen "Die Letzte Bastion Christi" veröffentlicht. Das besondere an diesem Werk ist, dass es bereits vor zehn Jahren geschrieben wurde und seither in meinem Archiv vor sich hin schlummerte. Der dritte

Teil dieser Trilogie ist gerade in Arbeit.    

Hast du für deine Bücher recherchiert?

Für jedes spannende Buch ist eine gewisse Hintergrundrecherche unumgänglich! Schließlich möchte ja der Leser, auch wenn er den Vatikanthriller liest, nicht verschaukelt werden! So habe ich auch im Vorfeld

und wähend des schreibens von "Die Tage des Chamäleons" recherchiert, wie es denn im Vatikan oder bei Päpsten so zu geht. Meine Enthüllungsbücher beruhen natürlich auf intensivste Recherche und Analyse.

Bei dem dystopischen Werk "Die letzte Bastion Christi" kommt es natürlich nur bedingt auf eine Recherche an. Vielmehr beleuchtet man die Gegenwart und erstellt eine düstere mögliche Zukunft, welche so

hoffentlich nie Wirklichkeit wird. 

Wo schreibst du am liebsten?

Heute, da der Laptop den Desktop-PC abgelöst hat, schreibe ich doch am liebsten in meinem bequemen Entspannungssessel im Wohnzimmer, was natürlich zur Folge hat, dass mein antiker Riesenschreibtisch in meinem

Büro viel zu kurz kommt. Draußen im Freien oder unter Leuten schreibe ich so gut wie nie! Ich brauche zum schreiben absolute Ruhe und mein gewohntes Umfeld.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Ein festes Schreibritual in dem Sinne habe ich eher weniger. Jedoch habe ich den sprichwörtlichen roten Faden immer vor Augen, auf dass ich immer weiß, wo die Reise hingeht, wird auch Plot genannt.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

Wie schon erwähnt arbeite ich gerade am dritten Teil von "Die Letzte Bastion Christi". Im Archiv fiebert noch ein weiteres Werk der Vollendung entgegen, welches den Arbeitstitel "Die paradiesische Hölle" trägt.

Indiesem fantastischen Werk, also mehr Fantasy als Realismus, setze ich mich äußerst kritisch mit der chimären Stammzellenforschung und der Genetik auseinander. Es wird auf jeden Fall spannend. Den

Plot erstellt und die ersten Kapitel entworfen habe ich zu einem neuen Buch, welches im sehr frühen Mittelalter, also kurz nach dem Untergang des römischen Reiches, angesiedelt ist.

Es trägt den Arbeitstitel "Das Friesengold" 

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Auf jeden Fall! In Sachen Spannungsaufbau und Dramaturgie habe ich mich von den Meistern unserer Zunft Ken Follet und Dan Brown stark inspirieren lassen, ohne sie jedoch irgendwie zu kopieren. Ich möchte

den Leser zum einen mit einer spannenden Geschichte unterhalten, aber zugleich auch erstaunliches Hintergrundwissen vermitteln. Das macht, wie ich meine, ein gutes und spannendes Buch aus! Ein weiterer

Autor, der mich in Sachen investigativer Journalismus stark beeinflusst hat, ist Gerhard Wisnewski! Seine Recherche und analytische Denkweise ist einfach nur brilliant!

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?

Natürlich gefallen mir die Werke von Ken Follet und Dan Brown, auch wenn ich von Ken Follets letztem Werk "Die Kinder der Freiheit" ein wenig enttäuscht war. Ein weiteres Buch, das mir sehr gefallen hat,

ist Frederick Forsyths "Der Schakal", welches bereits 1971 erschienen ist. Die Verfilmung mit Richard Geere und Bruce Willis kann da bei weitem nicht mithalten. Faszieniert war ich von Gerhard Wisnewskis

Werk "Das Titanic Attentat", eine brilliante und unglaubliche Recherchearbeit!

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Wenn ich nicht gerade schreibe oder recherchiere, was für mich auch Freizeit und Hobby ist, dann lese ich viel oder gehe oft ans Meer um einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Natürlich sind da auch noch meine beiden Töchter,

welche leider bei meiner Ex-Lebensgefährtin leben. Jede Minute mit ihnen koste ich aus. 

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Wahrscheinlich wie jeder Autor hoffe ich natürlich auf den Bestseller! :) Aber einen Traum habe ich da trotzdem noch, den zu erfüllen jedoch schwierig werden könnte. Ich möchte irgendwann nach Südamerika, nach Amazonien, und nach

Spuren von Akakor suchen.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Positives oder auch kritisches Feedback von den Lesern ist wahrscheinlich für jeden Autor ungeheuer wichtig! Zum einen motiviert es, noch besser zu werden und immer weiter zu machen. Zum anderen weist es dem Autor auch

Schwachstellen in seinem Schaffen auf, an denen er noch arbeiten kann und muss. Rezensionen der Leser sind der Treibstoff für Autoren! 

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

Ich danke Dir, dass Du mir die Gelegenheit gegeben hast, mich der Leserschaft ein wenig vorzustellen. Ihnen, meine lieben Leserinnen und Leser, wünsche ich, dass sie mit meinen Büchern Aspekte unserer Welt kennen lernen,

welche Ihnen vielleicht bisher verborgen waren. Unsere Erde, unsere Geschichte und Wissen der Menschheit sind von einer so unfassbaren Vielfalt geprägt, dass es einem den Atem verschlägt. Dem Suchenden offenbart sich alles!


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