Interview mit Simon Bartsch

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Im Rheinland geboren, zum Teil in London aufgewachsen, bin ich mit einer gehörigen Portion Humor ausgestattet worden. Sofern sie kongruent zu den westfälischen Wurzeln väterlicherseits ist. Nachdem relativ früh klar war, dass eine Fußball-Profi-Karriere an meiner rudimentären Technik scheitern würde, habe ich Sportjournalismus an der SpoHo in Köln studiert. Irgendwie wollte ich dem Sport treu bleiben. Das ist bis heute eine Leidenschaft. Mittlerweile lebe ich mit Frau, Hund und Kind in Bonn.

Seit wann schreibst du? 

Wenn man meinen Eltern Glauben schenken mag - und Eltern sollte man grundsätzlich immer Glauben schenken - habe ich mit sechs angefangen zu schreiben, es dann aber deutlich vor dem Abi auch wieder sein gelassen. Meine Abschluss-Deutsch-Note verrate ich lieber nicht :-). 

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Gute Frage. Das kam neben meiner Tätigkeit als schreibender Journalist. Wenn man ein Buch schreibt, ist man ja kaum Grenzen auferlegt. Vielleicht war das mein Reiz. Einen Anteil hat mein Großvater, der ebenfalls ein Buch geschrieben und einen Verlag gefunden hat. Sein Buch wurde nicht veröffentlicht, da er sich nicht mit dem Verlag einigen konnte. Ich habe ihm kurz vor seinem Tod versprochen, dass ich es ihm nachtuen werde.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?  

Eigentlich wollte ich nur immer etwas publizieren. Das Autor-Dasein kam eher als Hobby dazu.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Bisher habe ich drei Bücher veröffentlicht. Die Komödien "Entschuldigung? Ich bräuchte mal ihr Kind!", "Wie ich aus Versehen eine Bank ausraubte" und der düstere Gegenpart, der Thriller "Schwarze Angst".

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Ja. Die Recherche ist enorm wichtig, um dem Leser eine glaubhafte Story zu präsentieren. Der Leser soll ja nicht das Gefühl haben, verschaukelt zu werden. Gerade beim Krimi stelle ich die "künstlerische Freiheit" gerne in den Hintergrund.

Wo schreibst du am liebsten?

Ich schreibe immer und überall. Wenn ich eine Idee habe, wird geschrieben - wenn es die Zeit zulässt.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Rechner an, Schreibprogramm auf und dann in die Tasten hauen :-)!

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Ich schreibe tatsächlich gerade an einem weiteren Thriller, der vermutlich aktueller ist, als es uns lieb sein könnte. Mehr kann ich noch nicht verraten.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Das könnte ich nicht sagen. Ich mag die schwedischen und britischen Autoren. Da sind die Krimis und Thriller oft sehr düster. Das mag ich.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Ein Lieblingsbuch habe ich nicht. Das würde zu oft abgelöst werden. Es gibt sehr sehr viele gute Krimis da draußen. Über Mankell bin ich erst ans Lesen gekommen. Ich lese aber auch gerne Simon Beckett, Simon Kernick und vor allen Dingen Michael Robotham. Ian Ranking gehört wie Val McDermid ebenfalls in jedes Bücherregal. Sehr gut hat mir zuletzt Melanie Raabe gefallen.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Viel Freizeit bleibt im Moment nicht. Die verbringe ich mit meinem Sohn oder auf dem Rennrad. Und natürlich mit dem Schreiben. Denn das ist noch immer eher Hobby als Beruf.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Das ist schwer. Beruflich bin ich im Moment sehr zufrieden. Ich wünsche mir ab und an mehr Freizeit.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Das ist enorm wichtig. Denn nur durch Kritik kann man sich verbessern. Insofern ist eine "schlechte" Rezension auch immer Antrieb besser zu werden. Sie sollte nur konstruktiv sein. 

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Jederzeit gerne! Vielen Dank für deine Fragen. Und an die Leser: Gönnt euch die Zeit für ein gutes Buch. Es gibt so viele da draußen!


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