Interview mit W.J. Krefting

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :)

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Meine Leserinnern und Leser kennen mich unter dem Pseudonym W.J. Krefting. In meinem Leben abseits der Schriftstellerei heiße ich Wiljo Krechting, bin 35 Jahre alt und lebe in Münster. Studiert habe ich Politikwissenschaften, Journalistik, Anglistik und Germanistik. Nach meinem Studium habe ich einige Zeit in Australien gelebt, bevor ich zurückkam und als Zeitungsredakteur gearbeitet habe. Mittlerweile bin ich Pressesprecher in einem führenden Software-Unternehmen.

Seit wann schreibst du?

Das ist sehr schwer zu datieren. Schreiben hat mich eigentlich schon mein ganzes Leben lang begleitet. Es hat mir immer viel Spaß gemacht, mit der Sprache zu jonglieren und am Ende eine Geschichte zu Papier zu bringen, die die Leser in ihren Bann zieht. Als Teenager habe ich dann angefangen, mit dem Schreiben etwas Geld zu verdienen: Ganz klassisch als freier Mitarbeiter für unsere Lokalzeitung.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen?

Ich kann mich erinnern, dass ich irgendwann während des Studiums zwei oder dreimal vor meinem Laptop saß und einfach angefangen habe, drauflos zu schreiben. Mehr als ein oder zwei Seiten sind aber nie dabei herausgekommen. Der Wendepunkt kam während eines Praktikums im Bundestag in Berlin. Das politische Leben dort war offenbar sehr inspirierend für Thriller. Trotzdem hat mein erster Roman immer noch fünf Jahre gebraucht, bis er fertiggestellt war.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst? 

Die Idee hat sich nach dem Erfolg meines ersten Buches im Jahr 2013 festgesetzt und ist seitdem mehr und mehr gewachsen.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Bisher sind von mir fünf Bücher erschienen:

„Aschekinder“ (Australien-Thriller)

„Feuergeißel“ (Berlin-Thriller)

„Todeshimmel“ (Berlin-Thriller)

„Leichenernte“ (Münster-Krimi)

„Leichenspiel“ (Münster-Krimi)

Hast du für deine Bücher recherchiert?

Ja, und das nicht zu knapp. Praktisch in jedem meiner Romane geht es um verschiedene, teils kontrovers diskutierte Themen, die in eine spannende Story eingebunden sind. Bei „Leichenernte“ zum Beispiel war der extensive Maisanbau Thema, in „Todeshimmel“ ging es um Chemtrails. Dafür braucht man natürlich entsprechende Hintergründe.

Wo schreibst du am liebsten?

Auf der Couch oder in meinem Lieblingscafé in Münster. Ich bin aber ziemlich flexibel. Wenn ich zum Beispiel beim Joggen eine gute Idee habe, hole ich mein iPhone aus der Tasche und diktiere sie hinein. Später schreibe ich sie dann nieder.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Nein.

Hast du ein neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

Ja. Ende Mai erscheint mein sechstes Buch. Es ist die Fortsetzung des Australien-Thrillers „Aschekinder“, meinem ersten Nr.1 - Bestseller. Mehr wird noch nicht verraten, aber natürlich wird es wieder spannend :)

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Nicht im Speziellen. Alle Texte und Autoren, die ich lese, beeinflussen in irgendeiner Weise mein Schreiben.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?

Da gibt es unzählige. Ich decke thematisch und zeitlich eine ziemliche Bandbreite ab, denke ich. Das beginnt bei Shakespeare, geht über Fontane, Rilke, H.G. Wells, Frederick Forsyth und viele, viele mehr. Deshalb könnte ich auch nicht sagen, welches mein Lieblingsbuch ist.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Zur Entspannung gehe ich gern laufen und schwimmen. Wenn es die Zeit erlaubt, tauche und segle ich auch, aber das beschränk sich meistens auf den Urlaub. Und ansonsten: schreiben, schreiben, schreiben.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Ich habe noch so viele Ideen für Geschichten in meinem Kopf und würde mich freuen, wenn ich jede einzelne langfristig verwirklichen kann. Mittelfristig möchte ich gern für einen Urlaub zurück nach Australien und am Great Barrier Reef tauchen. Unter Wasser ist es wie in einer anderen Welt – fast so wie bei einem guten Buch.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Extrem wichtig. Ich nehme die Meinungen von meinen Leserinnen und Lesern sehr ernst. Das ist meiner Ansicht nach ein absolutes Muss für jeden Autor. Schließlich sind es ja auch die Leser, für die man am Ende des Tages schreibt.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

Vielen Dank für Eure Treue und Euer Interesse an meinen Geschichten. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mal auf meinem Facebook-Profil vorbeischaut: www.facebook.com/wjkrefting/


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