Interview mit Thomas Galli

© Diana K. Weilandt

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten 😊

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich bin 43 Jahre alt und als Rechtsanwalt für Strafrecht tätig. Vorher habe ich ein Gefängnis geleitet.

Seit wann schreibst du? 

Krimiartige Erzählungen schreibe ich seit etwa 3 Jahren.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Ich will die Menschen zum Nachdenken über Strafe und Gefängnis bringen und letztlich damit die Gesellschaft zum Positiven verändern.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst? 

Der Drang zum Schreiben ist im Laufe meiner Gefängniszeit immer stärker geworden. 

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

"Die Schwere der Schuld" und "Die Gefährlichkeit des Täters". Beide Bücher sind im Verlag "Das Neue Berlin" veröffentlicht.

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Das war nicht notwendig. Sie sind geschöpft aus dem Fundus meiner beruflichen Erfahrungen. 

Wo schreibst du am liebsten?

In Ruhe am Schreibtisch.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Nein, aber ich brauche gedankliche Kraft zum Schreiben. Nach einem harten Arbeitstag kann ich nichts mehr zu Papier bringen. Am besten schreibe ich vormittags und ausgeruht.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Ja, einen Kriminalroman, der auch zum Großteil im Gefängnis spielt.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Nicht bewusst. 

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Ich habe früher sehr viel gelesen, seit Jahren komme ich nicht mehr dazu. Die zweite Hälfte meines Lebens ist dem Schreiben gewidmet, das durch das Gelesene unbewusst befruchtet wird.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Ich spiele gerne Tennis.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Nicht mehr für Geld arbeiten müssen, sondern möglichst sinnvoll wirken zu können.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Dieses Feedback ist von existenzieller Bedeutung. Ich kommuniziere mit den Menschen, indem ich schreibe. Ich schreibe nicht für mich allein oder in den luftleeren Raum hinein.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Ich bin ehrlich dankbar für das Interesse an meinen Büchern, und freue mich auf Rückmeldungen dazu!


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