Interview mit Luzi van Gisteren

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten 😊

Sehr gerne.

Magst du den Lesern kurz etwas ĂŒber dich erzĂ€hlen?

Ich bin 44 Jahre alt, verheiratet und Mutter eines Sohns. Ich komme ursprĂŒnglich vom Bodensee, wohne seit 20 Jahren im MĂŒnchner Raum. Ich habe BWL studiert und arbeite im Online-Marketing.

Seit wann schreibst du?

Schon immer! Bevor ich schreiben konnte, habe ich meiner Mutter kleine Geschichten diktiert.

Wie bist du zum BĂŒcher schreiben gekommen?

Ich habe als Kind die BĂŒcher unserer Stadtbibliothek förmlich verschlungen. Ich weiß noch: In den 80`ern stand ich einmal vor dem Jugendbuch-Regal und es gab kein Buch, das ich nicht schon gelesen hatte. Auch meine Kassetten habe ich rauf- und runtergehört. Ich war Einzelkind und hatte öfters Langeweile. An einem der verregneten Sonntage habe ich dann meinen ersten „Roman“ gestartet: Er hieß „Lipstick – eine Teenager-Komödie“ und umfasste ĂŒber 30 Schreibmaschinenseiten.

Ab wann wusstest du, dass du Autorin werden willst? 

Mit 5 

Welche BĂŒcher hast du bisher veröffentlicht?

Neben mehreren Kurzgeschichten-Sammlungen sind es aktuell vier: Meine Novellen „Treffpunkt Rom“ und „Marlenes wilde WeihnachtsmĂ€nner“ sowie meine Romane „Die Teufelin und ihr Kuckuck“ und „Lisbeths letztes Bad – Randale in der Kurstadt“.

Hast du fĂŒr deine BĂŒcher recherchiert?

Internet-Recherchen betreibe ich oft parallel wĂ€hrend ich schreibe, das funktioniert ganz automatisch. Aber der Löwenanteil meiner Krimikomödien ist in der Tat „erstunken und erlogen“.

Wo schreibst du am liebsten?

In „meiner“ Gartenlaube.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Da ich berufstĂ€tig bin, ist meine Schreibzeit chronisch knapp. Freitag ist mein Schreibtag. Ich ĂŒberarbeite immer zuerst den Stoff der Vorwoche. Das hat den Vorteil, dass ich so gleich wieder ins Thema komme. Danach gehe ich meist eine halbe Stunde joggen. Wenn es gut lĂ€uft, habe ich danach ein paar neue EinfĂ€lle fĂŒr die nĂ€chste Szene, die ich sofort zu Papier bringen muss.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

Oh ja
.ich bin in den letzten ZĂŒgen mit meinem neue Buch. Es geht aktuell gerade ziemlich um die Wurst und ich gehe davon aus, dass das Rohmanuskript noch vor Pfingsten stehen wird. Es geht diesmal wieder nach Italien (Mein Mann ist Italiener). Meine Testleserin hat in kĂŒrzester Zeit die ersten 200 Seiten gelesen – sie war recht angetan, was mich sehr freut (Danke Annamaria 😊)

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Ganz, ganz viele. Aber Roald Dahl mit seinen schwarzhumorigen „KĂŒsschen“ und „Noch mehr KĂŒsschen“-Geschichten hat mich sicherlich mehr inspiriert als andere. Und dann natĂŒrlich meine absolute Lieblingsschriftstellerin: Ingrid Noll. Ich lese ihre BĂŒcher seit 20 Jahren.

Was sind deine LieblingsbĂŒcher und Lieblingsautoren?

Neben Ingrid Noll wĂŒrde ich Patricia Highsmith und Julian Barnes nennen, es sind großartige ErzĂ€hler. Es gibt selten BĂŒcher, die mich wirklich in ihren Bann ziehen, sodass ich sie nicht mehr zur Seite legen kann. Aber manchmal passiert es eben doch, wie z.B. zuletzt beim „Der Distelfink“ von Donna Tarrt.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Ich treibe gerne Sport, liebe es zu schwimmen (am liebsten im See) oder in die Berge zu gehen. Und ich koche sehr gerne. Außerdem singe ich im Chor.

VerrĂ€tst du einen deiner WĂŒnsche fĂŒr deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfĂŒllen möchtest?

Es soll alles so bleiben, wie es ist! Wobei
.so ein richtiger Bestseller
..das wÀr schon was!

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Sehr, sehr wichtig. Wenn mir ein Leser schreibt, dass er bei meinem Buch laut auflachen musste oder, wie z.B. bei meiner Anthologie „Stockwerk zum Himmel“, TrĂ€nen in den Augen hatte, so bedeutet mir das mehr als viele BuchverkĂ€ufe. Andererseits kann ich auch damit leben, wenn einer sagt, das ist nichts fĂŒr ihn. Ich habe nicht den Anspruch, dass jeder meine BĂŒcher mag.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

Bitte helft mit, die Buch-Piraterie im Internet zu unterbinden. Bitte, bitte, bitte: Ladet unsere BĂŒcher nicht „irgendwo herunter“! Die BĂŒcher von Self Publishern kosten kaum mehr als ein Coffee2Go. Es steckt so viel Arbeit, Herzblut (und Geld!) darin, sie sind es wirklich wert, dass man sie legal erwirbt.

Wenn Ihr meine BĂŒcher noch nicht kennt, so klickt doch mal in eine Leseprobe. Und wenn euch mein Buch gefallen hat, so wĂŒrde ich mich sehr ĂŒber eine Rezension freuen.

Euer Feedback ist mir immer willkommen – Ihr findet mich auf Facebook&Co.


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