Interview mit Klaus Seibel

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten 😊

Magst du den Lesern kurz etwas ĂŒber dich erzĂ€hlen?

Ich heiße Klaus Seibel und bin gerade 58 Jahre alt geworden. Das sind schon eine Menge Jahre mit einer noch grĂ¶ĂŸeren Menge an Erlebnissen und Erfahrungen. Ich habe Theologie studiert und war etwa 15 Jahre Pastor – wobei man sehr viele Menschen kennenlernt. Dann habe ich in die Software-Branche gewechselt – wobei man noch einmal sehr viele ganz andere Menschen kennenlernt 😊 Tja, und jetzt lebe ich vom Schreiben – wobei man wieder ganz neue Menschen kennenlernt 😊😊

Seit wann schreibst du?

Seit 2007. Seit 2014 bin ich hauptberuflich Schriftsteller.

Wie bist du zum BĂŒcher schreiben gekommen?

Ich habe ein langweiliges Buch gelesen und gedacht: „Wie kann man so eine gute Idee nur so verderben. Das versuchst du jetzt besser.“

Dann habe ich versucht, es umgekehrt zu machen: Aus einer scheinbar langweiligen Idee (Eene kaputte Schraube) eine spannende Geschichte zu machen. Das scheint mir gelungen zu sein, denn das Buch, das daraus geworden ist (Krieg um den Mond) hat schon mehrere hundert 4- und 5-Sterne Rezensionen bekommen.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst? 

Als die ersten Leser meine BĂŒcher gekauft haben, war ich total von den Socken. Ich konnte es kaum fassen, das hat mich ungemein motiviert.

Welche BĂŒcher hast du bisher veröffentlicht?

Soll ich alle 13 BĂŒcher aufzĂ€hlen? 😊

Am bekanntesten ist wohl meine Science-Fiction Reihe „Die erste Menschheit“, die erzĂ€hlt, was aus der kaputten Schraube geworden ist.

Aber es gibt auch einige Thriller: „Zehntausend Augen“ und „Zehntausend Fallen“ sind unblutig, aber trotzdem sehr spannend. In „STRAFE – Alte SĂŒnden“ geht es dann heftig zur Sache.

Hast du fĂŒr deine BĂŒcher recherchiert?

Immer. FĂŒr meine Science-Fiction BĂŒcher lese ich viel ĂŒber moderne Technologien, denn diese Geschichten spielen auf unserer Erde und in so naher Zukunft, dass man es sogar erleben könnte.

FĂŒr die „STRAFE“-BĂ€nde habe ich viel ĂŒber mittelalterliche Foltermethoden gelesen und war dabei erstaunt, wie sehr sie sich bis heute in unsere Sprache gerettet haben. „Der schreit wie am Spieß“ – wo kommt das wohl her? Oder „DafĂŒr lege ich meine Hand ins Feuer“.

Wo schreibst du am liebsten?

Ich habe zu Hause ein gemĂŒtliches BĂŒro, in dem ich viel Ruhe habe.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Das einzig feste ist, dass es immer anders ist 😊 Sobald ich mich auf etwas festlege, habe ich das GefĂŒhl, ich mĂŒsste etwas Neues ausprobieren.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

Im Herbst wird eine neue Reihe starten, Thriller und Science-Fiction gemischt. Man ahnt gar nicht, was aktuell in den Labors dieser Welt entwickelt wird. Deshalb ist es eigentlich gar keine SF, sondern Thriller, wie sie in ein paar Jahren sein werden.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Andreas Eschbach.

Was sind deine LieblingsbĂŒcher und Lieblingsautoren?

Darknet und Daemon von Daniel Suarez, BĂŒcher von Dan Brown, James Rollins, Karl Olsberg

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

BĂŒcher schreiben 😊

VerrĂ€tst du einen deiner WĂŒnsche fĂŒr deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfĂŒllen möchtest?

Eine Verfilmung wÀre toll. Aber wenn das nicht passiert, bin ich nicht traurig, denn ich lebe ja schon meinen Traum. Das ist einfach wunderbar.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Sehr wichtig. Es ist mir eine große Motivation, es hilft mir, besser zu werden und weiterzumachen. Ich bin sehr dankbar dafĂŒr, und jeder, der mir schreibt, bekommt eine Antwort.

Lieber Klaus, danke, dass du meine Fragen beantwortet hast.


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