Interview mit Viktoria Klein

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten 😊

Immer überall und jederzeit gerne.

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich bin 62 Jahre alt, Sternzeichen Krebs, arbeite tagsüber im Büro für eine Firma mit Tätigkeitsschwerpunkt industrieller Rohrleitungsbau und lebe im südlichen Schleswig-Holstein. Das wird sich aber bald ändern, denn ich werde nach Lübeck umziehen, weil Lübeck zu meiner zweiten Heimat geworden ist.

Seit wann schreibst du?

Ich schreibe unter dem Pseudonym Viktoria Klein seit ca. 7 Jahren öffentlich.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen?

Zum Schreiben bin ich im wahrsten Sinne gekommen, wie die Jungfrau zum Kind. Es war plötzlich da und ich habe einfach mal angefangen. Nun ja – und seitdem nimmt es seinen Lauf.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Veröffentlicht habe ich bisher vier Romane

Das di Capri Organ – Emmilie und Joshua war mein erstes Werk. In dem Roman geht es um eine Organtransplantation. Ein Thema, das schon an sich sehr leidvoll für die Betroffenen ist, erst recht, wenn es um Kinder geht, aber in diesem Roman sind fanatische Aspekte einer Transplantationsgegnerin eingewebt, die mit ihren spukhaften Ansichten die Gefühle einer Entscheidungsfindung zum Alptraum werden lassen.

Mein zweiter Roman Das Geschöpf-Jagd auf DNA – ist ein fantastischer Abenteuerroman um eine außergewöhnliche Vererbung und der Gier eines Machtmenschen, der auf dieser Erde um jeden Preis alles besitzen will.

Mein dritter Roman Rufmord-Schatten der Vergangenheit behandelt das Thema, wie man schnell in etwas hineingeraten kann, was vor Jahren gar nicht absehbar war. Ein norddeutscher Politiker macht hier bittere Erfahrungen und bangt um seine Karriere.

In D.R.O.P. – meinem bislang letzten Roman, geht es um eine Gehirnpille, erfunden von einem Stasi-Arzt, die das Familienleben einer ganzen Generation zunächst unbewusst beeinflusst und sich dann zur Katastrophe ausweitet.

Hast du für Deine Bücher recherchiert?

Für alle meine Romane war Recherche zwingend notwendig, denn alle Themen mussten zunächst von mir grundlegend verstanden werden (und ich bin ja nicht Zwerg Allwissend), für mich eine Voraussetzung dafür, dass auch die Leser verstehen, um was es geht. Ich hoffe natürlich, dass es mir gelungen ist.

Wo schreibst Du am liebsten?

Ich schreibe nur an meinem Schreibtisch, in Stille, ohne äußere Einflüsse. Und ich bringe alles direkt vom Kopf in das Manuskript. Ohne Hilfsmittel. Wenn der Roman fertiggestellt ist, ruht er mindestens ein halbes Jahr, ehe ich ihn wieder zum Leben erwecke und ihn korrigiere.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Meistens habe ich nur das Wochenende zum Schreiben, denn unter der Woche frisst mich der Alltag auf.

Hast du ein neues Projekt, das Du schon verraten kannst?

Ich arbeite an einem neuen Projekt, in dem es um eine Frau geht, die mit etwas an sich selbst so unzufrieden ist, dass sie zur Mörderin wird. Keine Sorge, ich bin das nicht. In meinen Romanen wird man mich nicht finden. Ich tauche während meines Schreibprozesses in die Welt meiner Protagonisten ein und werde zum Regisseur. Die anderen spielen eine Rolle – ich nicht.

Gibt es einen Autor, der Dein Schreiben beeinflusst hat?

Ich denke nicht, dass es einen Autor/in gibt, der/die mein Schreiben beeinflusst. Jedenfalls nicht bewusst.

Was sind Deine Lieblingsbücher und Autoren?

Meine Lieblingsbücher sind Die Armaghs von Taylor Caldwell und die Biographie Michelangelo von Irving Stone. Und die Forsyte Saga von John Galsworthy wäre auch noch erwähnenswert.

Was machst Du in Deiner Freizeit?

In meiner kargen Freizeit gehe ich sehr viel spazieren, (mein Westie Jimmy erwartet das auch) und natürlich schreiben. Es kann sogar vorkommen, dass ich unterwegs mit meinen Romanfiguren rede. (Wenn mich niemand hört). Ansonsten bin ich einfach gerne auch nur mal faul und träume vor mich hin.

Verrätst Du uns einen Wunsch für Deine Zukunft oder einen Traum, den Du Dir gerne erfüllen möchtest?

Mein Wunsch für die Zukunft? Gesund bleiben. Ich bin abergläubisch und klopfe dreimal auf Holz. Denn gesundheitsmäßig stehe ich seit 62 Jahren auf der Sonnenseite des Lebens. Dafür bin ich sehr dankbar.

Mein Traum: den verrate ich nicht. Laut gesagte Träume gehen nicht in Erfüllung. (Schmunzel)

Wie wichtig ist Dir das positive Feedback von Deinen Lesern?

Das positive Feedback von Lesern streichelt natürlich mein Ego und lässt mich fliegen. Aber Realist, der ich bin, schreibe ich ohne die Illusion, dass das, was ich schreibe, auch anderen gefallen könnte. Geschichten sind so individuell wie Charaktere – und bei 80 Millionen Bürgern nur in Deutschland muss es 80 Millionen Geschichten geben, damit jeder Charakter eine Geschichte mögen wird. Daher erwarte ich von vornherein lieber nichts.

Was ich meinen Lesern noch sagen möchte?

Fragt mich alles und ich werde Euch alles beantworten. Setzt Euch gerne auf mein virtuelles Sofa neben mich und wir klönen – nicht nur über meine Romane. Ich liebe Gespräche.

Liebe Grüße,

Viktoria

Und vielen Dank für Euer Verweilen bei meiner Person.


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