Interview mit J.S. Ranket

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten ­čśŐ

Sehr gerne, schlie├člich werde ich ja nicht jeden Tag interviewt.

Magst du den Lesern kurz etwas ├╝ber dich erz├Ąhlen?

Ich bin Jahrgang 63, verheiratet, habe zwei erwachsene T├Âchter und lebe in Sachsen. Hauptberuflich arbeite ich bei einer┬á

gro├čen Hilfsorganistion und als Dozent f├╝r Notfallmedizin.

Seit wann schreibst du?

Seit 2014. 

Wie bist du zum B├╝cher schreiben gekommen?

Na ja ... eigentlich sollte es nur eine spannende Geschichte zum Geburtstag meiner Frau werden und dann hat sich das Ganze 

irgendwie verselbstst├Ąndigt.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?

Schwer zu sagen. Als das Manuskript meines ersten Romans fertig war habe ich meine ├Ąlteste Tochter gefragt, was sie davon h├Ąlt.

Sie war total begeistert und riet mir, es zu ver├Âffentlichen. ┬á

Welche B├╝cher hast du bisher ver├Âffentlicht?

"Die Schl├Ąchterin" war mein erster Roman und "Suicide Chicks" mein zweiter. Es sind ziemlich abgefahrene Thriller, in denen┬á

es teilweise sehr heftig zur Sache geht. Glücklicherweise haben die meisten Leser das kleine Augenzwinkern zwischen den Zeilen bemerkt 

und nicht alles f├╝r bare M├╝nze genommen. Und wie das eben so ist ... pl├Âtzlich ist eine kleine Reihe daraus geworden.

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Ja, klar. Ich bin Weltenbummler und die Schaupl├Ątze meiner Romane befinden sich immer an Orten, die ich selbst besucht habe.┬á

Und genau dieses Detailwissen schafft Authentizit├Ąt, so dass sich der Leser praktisch in die Handlung hineinversetzt f├╝hlt.

Nur für einige technische Details musste ich das Internet bemühen. 

Wo schreibst du am liebsten?

Da, wo ich gerade bin. Ich schleppe meistens ein kleines Notebook mit mir herum und wenn ich eine gute Idee habe geht┬┤s los.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Nein, allerdings kann ich nicht im absoluten Chaos arbeiten. Deshalb muss zumindest der Ort, an dem ich dann meine Ideen ausformuliere,

eine gewisse Ruhe ausstrahlen. Besonders ausgefeilte oder witzige Dialoge kann man nicht einfach aus dem Ärmel schütteln oder auf einer

Gro├čbaustelle zu Papier bringen.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Nat├╝rlich! Meine kleine Mord-und-Totschlag-Serie geht in die dritte Runde. Und "Die Schl├Ąchterin - Auferstehung" kommt Anfang Juli

in den Buchhandel. Aber keine Angst, meine Thriller sind in sich geschlossen, so dass man nicht mit dem ersten Buch anfangen muss. 

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Jeder wird in irgendeiner Art und Weise beeinflusst. Bewusst oder unbewusst. Bei mir sind es zum Beispiel die bizarren 

Geschichten von Cody McFadyen, die detailreichen Schilderungen von Simon Beckett und die geschliffenen Dialoge der Tarantino-Filme.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Ich bin da auf nichts festgelegt. Wie schon gesagt, die David-Hunter-Reihe von Simon Beckett ist absolut spannend. Aber auch 

Sebastian Fitzek und Frank Sch├Ątzing schreiben hammerm├Ą├čiges Zeug.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

So ziemlich alles, was mit Wassersport zu tun hat. Angefangen von Stand-Up-Paddeling bis hin zum Ger├Ątetauchen.

Verr├Ątst du einen deiner W├╝nsche f├╝r deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erf├╝llen m├Âchtest?┬á

So bald wie m├Âglich meinen Wohnsitz nach Mexiko verlagern. Die Baja California ist wirklich ein wundervolles St├╝ckchen Erde.

Nat├╝rlich nachdem meine B├╝cher verfilmt worden sind ;-)

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Sehr wichtig. Aber ich bin mir nat├╝rlich dar├╝ber im Klaren, dass man es nicht jedem recht machen kann. Deshalb schreibe ich in erster

Linie aus Spa├č am Schreiben und nicht, um den Geschmack der breiten Masse zu treffen. Aus diesem Grund war ich auch einigerma├čen

├╝berrascht, dass die Downloads knapp zwei Wochen nach der Ver├Âffentlichung in den f├╝nfstelligen Bereich geschossen sind.┬á

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

Selbstverst├Ąndlich. Bitte lasst euch von unseren B├╝chern einfach nur mitrei├čen und genie├čt die Story!┬á

Wer in ins Kino geht und bei einem James-Bond-Film st├Ąndig entgeistert den Kopf sch├╝ttelt, hat letztendlich sein Geld zum Fenster

hinaus geschmissen. Vielen Dank.  


Kommentar schreiben

Kommentare: 0