Autorenporträt: Cerveny, Thomas 

1980 in einer schwülen Vollmondnacht geboren, fiel Thomas Cerveny schon in frühester Kindheit als eigensinniger Querkopf auf. Bald schon den schwer Erziehbaren zugeordnet, trieb er seine Eltern und Lehrer in den Wahnsinn, entdeckte mit elf den Tabak für sich und verfiel wenig später auch dem Feuerwasser. Kraftausdrücke, coole Sprüche und ein Hang zu handfesten Schlägereien waren sein Markenzeichen. Den leichten Mädchen gefiel das, die Achtbahren gingen ihm am Arsch vorbei. Mit zunehmendem Alter wurden sein unangepasstes Verhalten, radikale Ansichten und eine ausgeprägte Ablehnung von Autoritäten zu einem ernsthaften Problem. Ständige Jobwechsel, heftige Auseinandersetzungen mit Vorgesetzten und Behörden, seine Sexsucht und diverse Verbindungen in dubiose Kreise, prophezeiten dem Misfit eine düstere Zukunft.

Der Griff zur Feder änderte dann aber alles, lüftete ein bis dahin ungeahntes Talent und einen Weg, doch noch seinen Platz in der Gesellschaft zu finden. Thomas Cervenys Schreibstil zeichnet sich durch seine ausgeprägte Menschenkenntnis, eine gesunde Portion Humor und den Mut aus, sich kein Blatt vor den Mund zu nehmen.

Heute lebt er in Wien, ist Mitglied der Anonymen Alkoholiker, Aktivist der Bewegung zur Rettung des roten Springaffen, Vorsitzender des John Holmes-Gedenkclubs und spielt mit dem Gedanken, sich endlich einer Penisverkleinerung zu unterziehen.

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