Autorenporträt: Grasl, Monika 

Monika Grasl wurde in Wien geboren. Nach wie vor lebt sie in der Stadt, die bekannt ist für Musik, Kunst, Literatur und Sachertorte.

Ob es somit vorbestimmt war, dass Ihr Weg irgendwann in die Richtung der Schriftstellerin gehen würde? Beiweitem nicht. Natürlich hatte sie immer gerne gelesen. Als Kind waren es die typischen Grimm-Märchen. Je älter sie wurde, desto mehr änderte sich Ihr Buchgeschmack.

Während der Ausbildung zur Uhrmacherin war für eine kurze Zeit das Thema Manga gegeben. Es brachte sie dazu die eine oder andere Zeichnung anzufertigen.

Aber auch das war noch nicht der Moment indem sie dazu überging selbst etwas zu schreiben. Der Gedanke kam Ihr erst viel später. Nämlich unmittelbar nach Ihrer weiteren Ausbildung zur Konstrukteurin. Da fand sie den Einstieg in die Fantasy. Die Bücher stapelten sich bald und darunter auch eines, dass nur die wenigsten wirklich kennen, "Die Kettenwelt-Chroniken" von Alan Campbell. Engel, Dämonen und dergleichen mehr tummelten sich in drei Bändern und zogen sie in den Bann.

Es brachte sie dazu die ersten Versuche zu wagen, die noch unveröffentlicht in der Schublade liegen, aber den Grundstein legten.

Dann kam das Jahr 2013 und mit ihm der Schritt sich an ein Thema zu wagen, dass für so manche befremdlich wirken mochte. Wie kann man Dämonen in einem völlig neuen Licht darstellen? Abseits von der Einteilung Gut und Böse. Wer definiert die Frage nach Gut und Böse überhaupt? Eine vorgegebene Richtlinie oder ist in Wahrheit doch nur alles eine graue Maße in dem sich die einen mehr und die anderen weniger gut oder böse in den Vordergrund spielen?

Mit dieser Überlegung begann die Arbeit an "Die Engel des Todes". Es war aber nicht dieses Buch, dass die Frage wirklich in diesem Sinne aufgriff. Dies gelang erst mit "Die Herrschaft der Dämonenfürsten". Die Leser zeigten sich von der unkonventionellen herangehensweise und dem sarkastischem Tonfall, der sich durch das Buch zieht begeistert. So sehr, dass der Ruf nach einer Fortsetzung laut wurde. Was demnach als Einzelband angefangen hatte ändete schließlich mit sieben Büchern.

In der Hinsicht wagte der Kleinverlag Fantastic Shades einen großen Schritt, immerhin konnte keiner sagen, ob die Handlung nicht zu unkonventionell war. Leider muss man hinzufügen, dass der Verlag im Februar 2016 seine Pforten aus persönlichen Gründen geschlossen hat. Ein bedauerlicher Umstand, der die Autorin dennoch nicht davon abhielt den Dämonenfürsten eine neue Heimat zu suchen. Der Erfolg gab Ihr in jedem Fall recht. Man darf gespannt sein, wie es mit der Reihe weitergeht.

So oder so wird weiterhin an diversen Einzelbändern, neuen Reihen und Kurzgeschichten geschrieben, um die Leser auch in Zukunft unterhalten zu können und auch das eine oder andere Mal dazu zu zwingen festgelegte Grundsätze über den Haufen zu werfen und sich auf etwas ganz neues einzulassen.

Der diabolische Kater wird Ihrweiterhin während diverser Schlachten vor dem Bildschirm herumspazieren und sie daran erinnern, dass es neben dem Schreiben auch noch etwas anderes gibt: Familie und Freunde, die hinter einem stehen und sich über jede Buchveröffentlichung mit der Autorin freuen. Ganz so als wäre es die erste. 

Textquelle: Amazon

Bild: Amazon

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