Interview mit S├Ânke Hansen

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten ­čśŐ

Gerne, immer her damit. ­čśŐ

Magst du den Lesern kurz etwas ├╝ber dich erz├Ąhlen?

Mein Name ist S├Ânke Hansen und ich stehe auf Horrorfilme, -games und ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á -geschichten.

Ich habe bislang zwei Romane ver├Âffentlicht, sowie zwei Novellen und diverse Kurzgeschichten in Anthologien und Gemeinschaftsprojekten mit anderen Autoren.

Seit wann schreibst du? 

Schon seit meiner Schulzeit, da aber eher sporadisch. 

Vor einigen Jahren habe ich mich dann ernsthafter mit dem Handwerk auseinandergesetzt; ich habe anfangen, gezielt Techniken zu üben und Bücher über das Schreiben zu lesen. 

In der Folge kam es zu einer Reihe von Ver├Âffentlichungen.

Im Moment schreibe ich aber wieder weniger. Ein Fulltimejob im Schichtdienst und drei wundervolle Kinder, die so chaotisch wie ihr Vater sind, halten mich derzeit zu sehr auf Trab, 

als dass ich mich auf gro├če Schreibprojekte konzentrieren k├Ânnte.┬á

Au├čer Kurzgeschichten bringe ich derzeit nichts zu Papier und besch├Ąftige mich mit Dingen, die mehrt├Ągige Unterbrechungen eher verzeihen. Wie das Erlernen vom Programmieren von (blutigen) Computerspielen.

Aber die ersten hundert Seiten eines Herzensprojektes schlummern noch in der Schublade und warten darauf, dass ich wieder Zeit zum Schreiben habe. Und die wird kommen.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Irgendwann hat man es satt, immer nur den Anfang von Geschichten zu schreiben und schreibt dann tats├Ąchlich eine zu Ende.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?  

Ich wusste, dass ich Autor bin, als ich meine erste Geschichte zu Ende geschrieben hatte. Ansonsten würde ich der Bezeichnung nicht allzu viel Bedeutung beimessen. 

Niemand will Musiker oder Zeichner werden. Entweder man macht Musik, zeichnet - oder schreibt. Oder eben nicht.

Welche B├╝cher hast du bisher ver├Âffentlicht?

Alles fing mit Roadkill, einer Zombie-Novelle an. Danach kamen einige Kurzgeschichten, schlie├člich folgten mein Thriller "Unmensch" und mein Zombieroman "Overkill: Asylum".┬á

Zu guter Letzt habe ich "Godkill" ver├Âffentlicht, eine trashige 80er-Jahre Horrorstory.

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Ohne Recherche geht nichts.

Wo schreibst du am liebsten?

An meinem Schreibtisch. Da hab' ich meinen Rechner und somit alles, was ich brauche: Musik, Inspiration, Recherche ... inklusive der ungeliebten Ablenkung durch das Internet.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Wenn ich an einem Projekt arbeite, muss ich ausnahmslos jeden Tag schreiben. Sonst komme ich raus und alles wird kompliziert und der Text f├Ąngt an zu stolpern.┬á

Es muss in einem Flu├č geschehen.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Die eben erw├Ąhnten ersten hundert Seiten sind die Einleitung zu einem dicken Schinken, der in den 80ern und somit in meiner eigenen Kindheit spielen wird - mit der┬á

einen oder anderen Anekdote aus eben jener. 

Es wird ein Mix aus einem Coming-Out-Of-Age- und einem Horror-Roman; ganz gezielt als Hommage an den King des Horrors, dem ich so viele intensive Leseerfahrungen zu verdanken habe.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Allen voran Jack Ketchum. Er hat mir gezeigt, dass man auch mit wenigen aber daf├╝r umso pr├Ąziseren Worten unglaublich Grausames beschreiben kann.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

The Girl Next Door und The Lost von Ketchum.

Aber Michael Moorcock hat mich mit seinem gesamten Schaffenswerk - vor allem mit der Elric-Saga - durch meine Jugend begleitet und somit auch beeinflusst. Er hat mir gezeigt, dass auch schn├Âde Fantasy b├Âsartig, abartig und v├Âllig verr├╝ckt, dabei aber auch noch philosophisch sein kann. Oder einfach nur Trash.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Ich zocke unwahrscheinlich gerne. Nicht nur Horrorgames - es darf aber schon gerne derber zugehen, das ist aber kein Muss. Vorzugsweise haben es mir turnbased Games angetan.

Unn├Âtig zu erw├Ąhnen, dass ich gerne lese.

Au├čerdem lerne ich gerne etwas Neues und bin kreativ. Nichts ist schlimmer f├╝r mich als tatenloses Rumsitzen.┬á

Fernsehgucken ist mir ein Graus. Derzeit habe ich unwahrscheinlich viel Spa├č am Programmieren.

Verr├Ątst du einen deiner W├╝nsche f├╝r deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erf├╝llen m├Âchtest?┬á

Richtig toll f├Ąnde ich es ja, wenn Menschen endlich aufh├Âren w├╝rden, Tiere zu foltern und zu essen.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Nichts ist wichtiger! Mal abgesehen vom Verleger und vom Lektor sagt einem sonst niemand, wenn man Mist verzapft.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

Esst keine Tiere, lest mehr gruselige B├╝cher und nehmt das Leben nicht zu ernst. Es ist viel zu kurz, um sich aufzuregen.


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