Gewinnspiel

Heute gibt es ein Messe-Gewinnspiel. Da ich ab morgen in Leipzig bin, geht das Gewinnspiel bis kommenden Montag.

In Zusammenarbeit mit Michael Kirchschlager verlose ich "Totmacher" Teil 2 - 6 von Gerd Frank

- Totmacher 2: Massenmord ohne Leichen und andere unheimliche Kriminalfälle europäischer Serienmörder (1910–1987) 

- Totmacher 3: Kolja der Menschenfresser und andere unheimliche Kriminalfälle russischer Serienmörder (1921–2012)

- Totmacher 4: Die Kobra von Henan und andere unheimliche Kriminalfälle asiatischer Serienmörder (1906–2012)

- Totmacher 5: Das Massaker am Cielo Drive und andere unheimliche Kriminalfälle US-amerikanischer Serienmörder (1894–1998)

- Totmacher 6: Das Monster der Anden und andere unheimliche Kriminalfälle lateinamerikanischer Serienmörder (1880-2014)

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Interview mit Edith Kneifl

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :)

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Da mir meine Leserinnen und Leser sehr wichtig sind, ich im Prinzip abhängig von ihnen bin, erzähle ich ihnen natürlich gerne mehr von mir.  

Seit wann schreibst du?

Ich schreibe seit Mitte der 1980er Jahre

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Damals habe ich ein paar Monate in San Francisco verbracht und viele amerikanische Krimis, vor allem die Klassiker, Raymond Chandler und Dashiell Hammett, gelesen. Rein aus Spaß begann ich feministische Parodien auf diese großartigen Kriminalromane zu schreiben. Diese meine ersten drei Romane habe ich nur für die Schublade geschrieben und bisher keinem Verlag angeboten. Vielleicht werde ich sie irgendwann einmal im Internet veröffentlichen oder meine Verlage werden diese Krimi-Parodien zu meinem 70er herausgeben?

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst? 

Ab Mitte der 1980er Jahre wollte ich unbedingt schreiben. Damals glaubte ich aber nicht daran, dass meine Geschichten eines Tages tatsächlich publiziert werden würden.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Ich habe bisher 23 Romane und ca. 80 Kurzgeschichten veröffentlicht.

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Die Recherchen für meine Bücher haben viel Zeit beansprucht. Aber eine sorgfältige Recherche ist im Krimigenre sehr wichtig.

Wo schreibst du am liebsten?

Ich kann überall schreiben, zuhause an meinem Schreibtisch, aber auch im Kaffeehaus, im Zug oder im Flieger oder auf meinem kleinen Segelboot namens „Miss Marple“.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Leider bin ich nicht sehr diszipliniert. Manchmal schreibe ich früh morgens, meistens aber abends oder gar in der Nacht.

Hast du ein neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Ja, ich habe ein schönes Projekt. Ich möchte gemeinsam mit der besten Köchin Algeriens und mit einer österreichischen Diplomatin einen Koch-Krimi schreiben, einen Krimi mit Rezepten und tollen Fotos aus Algerien.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Beeinflusst haben mich wahrscheinlich viele gute Kriminalschriftsteller. Z.B. Patricia Highsmith, Hakan Nesser und vielleicht sogar Agatha Christie.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Meine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren sind keine Kriminalschriftsteller. Es gibt drei Bücher, drei Autoren, die ich über alles schätze: „Ulysses“ von James Joyce, „Unter dem Vulkan“ von Malcom Lowry und „Zeno Cosini“von Italo Svevo.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Ich lese gerne, gehe gern ins Kino, liebe Segeln und Reisen.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Ich möchte mir eine Wohnung in Italien kaufen oder mieten, denn ich liebe das Meer und Italien.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Sehr wichtig! Ich freue mich immer sehr, wenn ich ein Feedback von meinen Leserinnen und Lesern bekomme. 

Liebe Edith, danke, dass du meine Fragen beantwortet hast.


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Buchvorstellung: Kommando Abstellgleis - Sophie Hènaff

Kommando Abstellgleis

Sophie Hènaff

Broschiert

352 Seiten

ISBN-13: 978-3570585610

Verlag: carl's books

Veröffentlichung: 20. März 2017

EUR 14,99

 

Das Pariser Hauptkommissariat, 36 Quai des Orfèfres hat eine neue Leitung. Ihr Ziel heißt: die Aufklärungsraten und Statistiken polieren und alle lästigen, aufsässigen und arbeitsunwilligen Mitarbeiter loswerden. Deshalb ruft die Führungsriege eine neue Brigade ins Leben, in der alle Alkoholiker, Faulenzer, Schläger, Depressive und Polizisten, die sich für etwas anderes berufen fühlen - wie z.B. Eva Rozière, die Krimis schreibt, anstatt zu ermitteln -, zusammengefasst werden sollen. Die Leitung übergibt sie Anne Capestan, einer einst hoffnungsvollen jungen Polizistin, die wegen eines fatalen Fehlers vom Dienst suspendiert wurde. Was man von ihr erwartet: stillhalten. Anne hasst aber nichts mehr, als einfach zu gehorchen. Deshalb lässt sie nichts unversucht und baut mit ihrer Truppe der verkrachten Existenzen in einem schäbigen Büro bei miserabler technischer Ausstattung, ohne Waffen und Blaulicht ein Kommissariat der unkonventionellen Methoden auf und löst - zum Schrecken der neuen Chefs - auch noch alte Fälle, die die neue Führungsriege in gar keinem schönen Licht erscheinen lassen ... Ein origineller, schwungvoller, intelligenter Krimi - zum Schießen komisch!


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Interview mit Bernd Teuber

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :)

Ich danke für die Einladung zu diesem Interview. 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich lebe in Bad Pyrmont, schreibe Romane, Artikel über den Wilden Westen und zeichne Animationsfilme.

Seit wann schreibst du?

Die ersten Kurzgeschichten habe ich bereits während meiner Schulzeit geschrieben. 

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Ich hatte ein Manuskript zu verschiedenen Verlagen geschickt, bekam jedoch nur Absagen. Marten Munsonius gab mir dann die Möglichkeit, eine Geschichte für seine Serie „Dämonenjäger Murphy“ zu schreiben. Und dann kam ein Roman zum anderen. 

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst? 

Ursprünglich wollte ich nie einer sein. Ich habe früher Comics gezeichnet, aber die Veröffentlichungsmöglichkeiten sind ziemlich begrenzt. Außerdem gibt es Geschichten, die als Roman besser funktionieren.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Alle zurzeit erhältlichen Bücher kann man sich auf meiner Website anschauen (www.bernd-teuber.de).

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Ja. Der Umfang der Recherche hängt vom Thema der Geschichte und ihrem Backround ab. Für die drei „Armageddon Zone“-Romane ging es um Elektroautos und unter welchen Umständen sie explodieren würden.

Wo schreibst du am liebsten?

Ich habe keinen bestimmten Ort.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Nein. Wichtig ist lediglich, dass ich nicht abgelenkt werde.

Hast du ein neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Ich arbeite an mehreren Romanen. Sie befinden sich allerdings noch in einem sehr frühen Stadium.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Nein.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Mein Lieblingsbuch ist „Unten am Fluss“ von Richard Adams. Ansonsten lese ich gerne Abenteuerromane.  

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Filme gucken, Videospiele zocken und in Antiquariaten herumstöbern.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Zurzeit habe ich mir alle Träume erfüllt, die ich hatte.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Konstruktive Kritik ist immer willkommen. Auf Leute, die bloß rummeckern, kann ich verzichten.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Dass ich mich freuen würde, wenn sie mir weiterhin die Treue halten.


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Gewinnspiel

Morgen endlich erscheint "Auch Killer haben Karies" von Isabella Archan im Emons Verlag. Pünktlich zur Neuerscheinung könnt ihr hier 2 druckfrische Exemplare gewinnen.

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Buchvorstellung: AchtNacht - Sebastian Fitzek

AchtNacht

Sebastian Fitzek

Broschiert

416 Seiten

ISBN-13: 978-3426521083

Verlag: Knaur TB 

Veröffentlichung: 14. März 2017

EUR 12,99

 

Es ist der 8. 8., acht Uhr acht. 

Sie haben 80 Millionen Feinde.

Werden Sie die AchtNacht überleben?

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.

Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.

In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.

Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.

Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.

Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.

Und Ihr Name wurde gezogen!


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Interview mit Roland Kirsch

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich bin eingeborener Südhesse und im flachen Land zwischen Frankfurt und Mannheim finde ich auch die Schauplätze meiner Krimis. Der Dialekt schlägt in jedem meiner Romane durch - aber jeweils nur in einem kurzen Dialog.

Apropos Dialekt. Es ist kein Zufall, dass mein erster Roman den Titel »KARTOFFELBLUES« trägt. Ich habe mich dabei von Bodo Kolbe inspirieren lassen, einem südhessischen Bluesmusiker. Ich bin ein großer Fan von Bodo Kolbe, einem südhessischen Bluesmusiker. Seine Mundartsongs sind Kult und von Zeit zu Zeit mischt er bei meinen Lesungen mit. Dann habe ich auch die Gitarre dabei.

Seit wann schreibst du? 

Seit ich in der Grundschule als geborener Linkshänder dazu verdammt war, mit der rechten Hand vorgegebene Zeichen zu kritzeln.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Ursprünglich habe ich Einfälle und Gedanken in Notizbüchern festgehalten, auch Erinnerungen aus Träumen, morgens beim Aufwachen. Dann kam ein Schreibwettbewerb, und mit ihm ein Ansturm von Ideen. Daraus wurde ein Projekt über fünf Krimis, jeder in sich abgeschlossen, mit übergreifenden Handlungssträngen. 

Der zweite Roman ist vor einem Monat erschienen. Aktuell arbeite ich an der dritten Story.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?  

Als meine erste Kurzgeschichte veröffentlicht wurde.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Zwei Krimis. »KARTOFFELBLUES« und »SOKO QUERULANT«, als Autor und als Herausgeber die Anthologie »HALLO NACHBAR«. 

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Natürlich! Vom »bdk« Bund deutscher Kriminalbeamter gibt es eine Schriftenreihe »Pocket Tipps«, in der Themen wie Tatortarbeit, Fahndung, Todesermittlung usw. abgehandelt werden. Ich kann sie jedem Krimiautor empfehlen. 

Das Internet ist bei Recherchen sehr hilfreich. Es sollte aber nicht den persönlichen Kontakt ersetzen. Bei den Recherchen zu »SOKO QUERULANT« habe ich den ehemaligen Steuerfahnder und SPIEGEL-Bestsellerautor Frank Wehrheim kennen und schätzen gelernt. 

Außerdem gibt es einen Kripobeamten a.D., den ich gerne zum Frühstück einlade. Von ihm habe ich Interessantes erfahren - und viele Anregungen erhalten. 

Wo schreibst du am liebsten?

Selbst bei schönstem Wetter, wenn unter blauem Himmel eine leichte Brise über den Freisitz mitten im Grünen streicht ... es funktioniert nur am Schreibtisch!

Hast Du ein festes Schreibritual?

Morgens früh investiere ich eine halbe Stunde für den Posteingang, nachdem ich die Platzierung meiner Bücher im Amazon-Bestseller-Ranking kontrolliert habe. Dann widme ich mich meiner aktuellen Story.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Zu Zeit schreibe ich am dritten Krimi. Der Arbeitstitel ist »EDELBRAND«.

Diesmal geht es meinem Protagonist Polizeimeister Florian Hartwig gewaltig an den Kragen. Er gerät unter Mordverdacht. Ob er da wieder heil rauskommt ...?

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Es gibt zwei Autoren, von denen ich als Autodidakt viel profitiert habe. Hans Peter Röntgen und Stephan Waldscheidt. 

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Es gibt zu viele gute Autorinnen und Autoren ...

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Meine Familie ist mir sehr wichtig und Freizeit lässt sich am besten mit Freunden genießen. 

Als Hobby begleitet mich seit vielen Jahren meine Gitarre. Ich schätze auch den Chorgesang, zugegebenermaßen nicht bei jeder Stilrichtung.

Seit zwei Jahren darf ich im Auftrag des Kulturamtes der Stadt Lampertheim eine Autoreninitiative koordinieren. Dabei ist auch die Anthologie »HALLO NACHBAR« entstanden.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Sei mir nicht böse, aber ich glaube, wenn man über Träume spricht, wird es schwerer, sie zu verwirklichen.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Enorm wichtig. Jeder Mensch braucht Bestätigung und Anerkennung. Der Autor,der mit seiner Geschichte auch immer auch etwas von sich selbst preisgibt, ganz besonders. 

Ein Verriss kann sich anfühlen wie ein Schlag in die Magengrube. Sehr schön sind dagegen die »Schmunzler« bei einer Lesung, genau an der richtigen Stelle. Oder wenn mich ein Leser (meist sind es Leserinnen) anspricht auf Einzelheiten in einer Story. Ich freue mich dann, wenn das was ich meine auch ankommt. Manchmal staune ich auch, wie meine Texte interpretiert werden. Das macht mindestens genauso viel Spaß. 

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Ich freue mich über jeden persönlichen Kontakt zu meinen Lesern. Auf meiner Website http://www.kirschkrimi.de/veranstaltungen/ seht ihr die Termine, bei denen ihr mich treffen könnt. Gerne informiere ich auch über https://www.facebook.com/kirschkrimi/.


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Buchvorstellung: The Couple Next Door - Shari Lapena

The Couple Next Door

Shari Lapena

Broschiert

352 Seiten

ISBN-13: 978-3785725856

Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover)

Veröffentlichung: 16. März 2017

EUR 15,00

 

Jedes Paar hat seine Geheimnisse. Manche sind tödlich ...

Deine Nachbarin möchte nicht, dass du dein Baby zur Dinnerparty mitbringst. Dein Ehemann sagt, das sei schon in Ordnung. Ihr wohnt ja gleich nebenan. Außerdem habt ihr ein Babyfon und könnt abwechselnd nach der Kleinen sehen. Deine Tochter schläft, als du das letzte Mal nach ihr siehst. Doch jetzt herrscht Totenstille im Haus. Du rennst ins Kinderzimmer - und dein schlimmster Alptraum wird wahr: Die Wiege ist leer.

Es bleibt nur eins: die Polizei zu rufen - doch wer weiß, was sie finden wird ...

Shari Lapena hat mit ihrem Debüt "The Couple Next Door" einen hochspannenden Thriller geschrieben, der in den USA und England innerhalb kürzester Zeit zum Mega-Bestseller avancierte. 

»THE COUPLE NEXT DOOR ist 2016 der Thriller, über den am meisten gesprochen werden wird« Stylist


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Interview mit Klara Holm

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :)

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Aber gern. Ich heiße Klara Holm (ist allerdings ein Pseudonym, mein echter Name ist Helga Glaesener). Ich stamme aus Oldenburg und habe nach dem Abi Mathematik studiert. Nach dem Vordiplom habe ich fünf Kinder großgezogen. Inzwischen sind sie aus dem Haus, und ich bin, nach einem Schwenker über Hannover und Ostfriesland, wieder in meine Geburtsstadt zurückgekehrt.

Seit wann schreibst du?

Seit 1990. Ganz genau kann ich es gar nicht sagen. Ich habe in einem Urlaub mit einem ersten Roman begonnen – Fantasy -, gemerkt, dass ich nicht schreiben kann, einen Fernlehrgang belegt, weitergeschrieben … und irgendwann war das erste Buch fertig. Und dann das zweite und das dritte. Das vierte hat schließlich einen Verlag gefunden. Und wurde ein Erfolg. Das war 1997. Seitdem ist das Schreiben mein Beruf.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen?

Geschichten hatte ich schon immer im Kopf. Und als mein jüngstes Kind aus den Windeln war, hatte ich plötzlich das Gefühl, dass ich mich trauen sollte, sie zu Papier zu bringen. Das war wie ein Rausch.

Ab wann wusstest du, dass du Autorin werden willst? 

Mein erstes Buch habe ich mit etwa fünfzehn zu schreiben versucht. Auf einer Schreibmaschine. Das war so mühsam, wie man es sich vorstellt. :) Danach habe ich erst mal aufgegeben. Dann aber, siehe oben, mit etwa 35 Jahren noch einmal losgelegt. Und da hat´s geklappt.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Die Liste ist lang. Ich habe gerade durchgezählt und bin selbst verblüfft: Das «Rabenaas» ist das 29. Buch. Das hau ich jetzt aber nicht alles in die Tasten. Von Klara Holm sind bisher «Möwenfraß» und «Krähennest» und als Letztes «Rabenaas» erschienen.

Hast du für deine Bücher recherchiert?

Ja, viel und gründlich. Bei historischen Romanen ist das Pflicht, man kann ja nicht in einem Milieu schreiben, das man nicht kennt und versteht. Aber auch Krimis und jedes andere Genre braucht Recherche. Wie genau heißt beispielsweise die Waffe, mit der ein Polizist in Mecklenburg-Vorpommern schießt? Feuert sie auch unter Wasser? Oder: Wie sieht der Alltag einer Psychologin aus? Wie versenkt man das Fundament einer Off-Shore-Windkraftanlage im Meer? Wenn die Autorin es nicht weiß, muss sie sich ins Allgemeine flüchten, und dann wird der Roman öde.

Wo schreibst du am liebsten?

Zu Hause. Da habe ich alle meine Bücher, Fotos, Stadtpläne etc., die ich beim Schreiben brauche. Wenn die Recherche speziell wird, reicht ja das Internet nicht aus, da braucht man Fachbücher. Ich habe aber auch schon in der Bahn oder im Café geschrieben, und als die Kinder noch klein waren, gelegentlich auf einem Parkplatz am Waldrand. Danke an ihren Vater, der sie gehütet hat.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Hinsetzen und loslegen.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

Meinen nächsten Roman will ich in den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts ansiedeln. Das war eine tolle Zeit. Gerade für Frauen. Die Gesellschaft wurde durchgeschüttelt. Man ging beispielsweise auf die Straße, um gleiches Gehalt für Männer und Frauen zu fordern. Damals schon.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Ich habe Dorothy Sayers gern gelesen, später Doris Lessing … als Kind Karl May … Ruth Rendell liegt gerade wieder auf meinem Nachttisch … O ja, und Diana Norman … alles sehr bunt, ich weiß.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?

Siehe oben: Es wechselt. Aber wenn man viel schreibt, muss es irgendwann ein Autor/in mit einem geschliffenen Schreibstil sein. Sonst lässt sich das Herz nicht mehr auf die Geschichte ein.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Familie ist wichtig, wahrscheinlich am wichtigsten.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Ich lebe in der Gegenwart.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Ich mag´s, wenn sie mich loben. :)

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

Wir sehen, hören und fühlen unsere Umgebung. Aber die Interpretation, die Geschichte zu dem, was wir wahrnehmen, schreiben wir selbst. Wir sind die Autoren unseres eigenen Lebens. Das macht ein bisschen Angst, zeigt aber auch einen großartigen Weg auf.


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Gewinnspiel

Ich verlose in Zusammenarbeit mit Diana Salow

1 Exemplar "Wenn ich dich finde"

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Buchvorstellung: Die tödlichen Gedanken - Stefan Bouxsein

Die tödlichen Gedanken 

Stefan Bouxsein

gebundene Ausgabe

330 Seiten

ISBN-13: 978-3939362159

Verlag: Traumwelt Verlag

Veröffentlichung: 11. Juli 2014

EUR 12,00

 

Er ist Abiturient und leidet unter Schizophrenie. In seinen Wahnvorstellungen treiben zwei Lehrerinnen ihr Unwesen. Mit seiner richtigen Lehrerin hatte er eine Affäre. Als sie ermordet wird, wird er für vernehmungsunfähig erklärt und in der geschlossenen Psychiatrie behandelt.

Siebels und Till nehmen bei den Ermittlungen die Hilfe der Polizeipsychologin in Anspruch und kommen dem Wahnsinn Schritt für Schritt näher.


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Interview mit Andreas Leffler

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Mein Name ist Andreas Leffler, ich wohne zwischen München und Augsburg und bin Baujahr 1972. Meine Hobbys sind Kampfsport, Autos, lesen und reisen. Nach Lehre bzw.Fachabitur und während des Studiums bin ich „beim Schreiben“ hängen geblieben. 

Seit wann schreibst du? 

Ich habe so in der siebten, achten Klasse angefangen eine selbst zusammen kopierte Zeitung für Klassenkameraden heraus zu geben. Mit 23 oder 24 hatte ich einen Agenten in Hollywood für meine Drehbücher, allerdings ist das nie etwas geworden, bzw. irgendwann musste ich Geld verdienen und mich entscheiden zwischen unsicheren Hollywood-Luftschlössern und irgend etwas greifbarem. 

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

1999 habe ich meinen eigenen kleinen Verlag gegründet mit meinem ersten Buch, um ein paar Mark zum Studium dazu zu verdienen. Meine Erstauflage von 250 Stück eines Kampfsportbuches habe ich verkauft, auch wenn es mehr als ein halbes Jahr gedauert hatte. Dann konnte ich nicht mehr aufhören.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?

Als ich meinen ersten Drehbuchentwurf schrieb, das dürfte so Mitte der 90er gewesen sein, verbrachte ich die meiste Zeit neben dem Studium und dem Training vor meinem Computer und habe geschrieben. Das war keine Pflicht und keine Arbeit, es war etwas auf das ich mich den ganzen Tag gefreut habe - nächtelang bei Kerzenschein und leiser Musik in meinem Zimmer sitzen und Geschichten zusammen spinnen. Da wusste ich, dass ich das gerne machen würde. 

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Ein gutes Dutzend Kampfsportbücher, die ich jetzt mal nicht alle hier aufzähle, um den Leser nicht mit Eigenwerbung zu langweilen. Ich persönlich würde „Warrior Spirit - Kämpfe gewinnt man im Kopf“ heraus stellen, weil es mit vielen Mythen und grundlegenden Missverständnissen in der Kampfkunst aufräumt. Romane habe ich 3 geschrieben. Mein Erstlingswerk war ehrlich gesagt ziemlich schlecht, hatte eine üble Gestaltung, kein Lektorat und ich habe die halbe Auflage weg geworfen. Ein herber Dämpfer für jemanden der schon einige Jahre von „Büchern“ gelebt hatte. Ich lege lieber mal den Mantel des Schweigens darüber. Mein zweites Buch „Die Tempelherren“ war ein Historienroman, zu dem wir auch einen Film in Südfrankreich gedreht haben. Das Buch war ok, denke ich. Der Film war ein Amateurfilm, aber wir hatten eine echte Burg, Pferde, etwa 70 Leute und 2 Kinovorstellungen. Also, es war in jedem Fall eine der extremsten Erfahrungen in meinem Leben. Der neueste Roman ist der Krimi/Historienroman Schlachtentänzer, den ich dir ja gerade geschickt habe. Für mich persönlich noch ein wichtiges Werk, mein ganz neues Buch „6000 Meilen bis Vegas“. Letztes Jahr habe ich nach 11 Jahren ohne richtigen Urlaub eine Auszeit oder wie man neudeutsch sagt „ein Sabbatical“ gemacht und bin 2 Monate durch die USA gefahren vom Atlantis zum Pazifik, von Florida bis Montana. Ein wie ich finde, schönes Buch über das Leben. 

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Ich recherchiere immer, anders glaube ich würde es schwierig werden. Wenn es irgendwie geht, lasse ich außerdem persönliche Kenntnisse von Orten oder von der Kampfkunst einfließen. Vor Fehlern ist man trotzdem nie gefeit und irgendein Fehler, der einem Leser auffällt und einem selbst nicht schleicht sich immer ein. So habe ich z.B. gelernt was alles „wurmstichig“ sein kann.

Wo schreibst du am liebsten?

Ich schreibe eigentlich überall. Couch, Lieblingssessel, Bett, Schreibtisch, im Café oder in meiner kleinen Bibliothek.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Nein, wenn der Kopf sagt „ich bin willig und weiß wies weiter geht“ dann schreibe ich. Ich kann aber sagen das ich tendenziell im Herbst, Winter und Frühling besser schreibe als im Sommer und generell am bestem bei dunklem, schlechtem Wetter schreiben und denken kann. Draussen im Garten bei Sonne geht z.B. gar nichts. 

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Wie gesagt, das Buch „6000 Meilen bis Vegas“ ist gerade erschienen und mir selbst sehr wichtig, weil mein Leben in den letzten Jahren doch von einigen Krisen heimgesucht worden ist, die zu der Reise geführt haben. 

Dann habe ich noch ein ziemlich fertiges Jugend-/Fantasybuch auf dem Rechner, bei dem erstmals in meinem Büchern eine weibliche Hauptperson die Geschichte trägt. Ich bin mir aber nicht sicher bzgl. der Vermarktung, weil das so gar kein Genre ist, mit dem ich mich bis dato befasst habe. 

Außerdem sitze ich, völlig untypisch für mich, seit 2 Jahren an einem Buch über die Politik in unserem Land und über unser Land im allgemeinen. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass wir uns alle auf dieser Welt in eine sehr gefährliche Richtung bewegen und denke immer - man müsste was tun. Aber jetzt habe ich es schon 100x umgeschrieben und wahrscheinlich landet es am Ende im Müll. Nennen wir es einfach ein Hobby und eine Verarbeitung meines persönlichen Frustes. 

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Aufgewachsen bin ich mit klassischen Detektivgeschichten von Agatha Christi und Sir Arthur Conan Doyle. Am meisten beeinflusst hat mich vermutlich Tolkien, da ich auch über 20 Jahre Fantasy Tabletop Rollenspiele gespielt habe und mir da 1000 und eine Geschichte ausdenken musste. 

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Für mich ist der beste aktuelle Autor Patrick Rothfuss. Seine Königsmörder Chronik ist derart gut geschrieben, dass mich jede Seite dazu animiert selbst weiter zu schreiben und besser zu werden. 

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Kampfsport trainieren, Autogeschichten schreiben und erleben, im Regen in einem Strandkorb sitzen, Joggen, Schokolade essen, Kaffee trinken, spazieren gehen, historische Städte anschauen, Actionfilme gucken. 

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Naja, vielleicht hast du es schon erraten: Nach meinen Drehbuchversuchen und meinem Templerfilm würde ich gerne ein Buch schreiben, dass tatsächlich von Profis verfilmt wird. Ich finde Film wahnsinnig spannend weil man da kreativ in alle Richtungen sein kann (Geschichte erzählen, schöne Bilder, Musik, Darstellung, Ausstattung, Action). Natürlich ein ziemlich hohes Ziel, aber man wird ja noch träumen dürfen. 

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Ich freue mich natürlich immer total wenn jemand meine Arbeit lobt. Gerade für „Schlachtentänzer“ und „6000 Meilen bis Vegas“ haben mir viele Leute viele gute Dinge geschrieben. Leider bin ich auch für schlechte Kritik empfänglich und das kann mir durchaus den Tag versauen, weil ich wirklich sehr lange und intensiv über die Kritik nachdenke (war sie sachlich, habe ich es wirklich verbockt, wieso denkt der so?) Um ehrlich zu sein google ich mich nie, weil ich es eigentlich lieber nicht sehen möchte. 

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Lebe deinen Traum!


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Buchvorstellung: Die verlorene Vergangenheit - Stefan Bouxsein

Die verlorene Vergangenheit

Stefan Bouxsein

Taschenbuch

371 Seiten

ISBN-13: 978-3939362012

Verlag: Traumwelt Verlag

Veröffentlichung: 23. Februar 2016

EUR 14,00

 

1975: Bei einem Zelturlaub werden drei junge Leute überfallen. Eine Frau wird erschlagen, ein Mann verschwindet spurlos. Der dritte Mann macht Karriere als Unternehmer und heiratet dreißig Jahre später ein begehrtes Top-Model. Als seine Frau entführt wird, werden die Kommissare Siebels und Till als Sonderermittler eingesetzt. 

Bei ihren diskreten Ermittlungen stoßen die Kommissare auf alte Briefe, in denen ein Unbekannter der Entführten die Lust an der sexuellen Unterwerfung unterstellt. 

Währenddessen treibt der Entführer ein dubioses Spiel und bringt damit auch die Ermittlungen zu dem ungeklärten Mordfall aus dem Jahr 1975 wieder ins Rollen. Seine Spuren führen zur französischen Fremdenlegion und in den Kongo. Aber was bezweckt er jetzt mit der Entführung?

Siebels und Till kommen der Antwort nur langsam näher und werden dabei auch noch von Leuten des Verfassungsschutzes behindert.


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Interview mit Carine Bernard

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich komme aus Österreich und lebe jetzt schon seit 15 Jahren in Deutschland. Mich hat die Liebe hierher verschlagen und wir wohnen in der Nähe von Düsseldorf. Ich habe drei (inzwischen große) Kinder und einen Hund, und wir fahren am liebsten mit dem Campingbus durch Frankreich.

Seit wann schreibst du? 

Ich habe immer schon gerne geschrieben, aber es hat nie zu einer richtigen Geschichte oder gar zu einem Buch gereicht. Mit dem Bücher schreiben habe ich erst mit Fünfzig begonnen.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Über das Geocachen! Ich denke mir gerne Rätsel aus und habe schon mehrere Rätselcaches veröffentlicht. Unter anderem eine Serie um eine fiktive Agentin namens Molly Preston, die durch die Welt reist und alle möglichen geheimnisvollen Dinge entschlüsseln muss, meist mit Hilfe ihres Freundes Charles. Die letzte Rätselidee hat dann immer größere Ausmaße angenommen. Ein Freund, dem ich davon erzählte, sagte zu mir "dann schreib doch ein Buch". Das habe ich dann gemacht.

Ab wann wusstest du, dass du Autorin werden willst?  

Eigentlich erst ab dem Augenblick, als mein erstes Buch beim Verlag Droemer-Knaur erscheinen sollte. Da habe ich erst darüber nachgedacht, ein zweites zu schreiben. Und ein drittes ...

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Mein erstes Buch ist Der Lavendel-Coup, der erste Molly Preston Krimi, der in der Provence spielt. Danach folgten Das Schaf-Komplott und Die Schnitzel-Jagd, zwei weitere Molly Preston Krimis, mit Yorkshire und Wien als Schauplätze. Letztes Jahr im Sommer habe ich einen Liebeskrimi als Selfpublisher veröffentlicht, er heißt "Pater Noster - Eine mörderische Kampagne", die Geschichte spielt in Düsseldorf, meiner neuen Heimat.

Im Juni wird eine neue Molly Preston Geschichte erscheinen, und diesemal geht es nach Mallorca, so viel kann ich schon verraten.

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Oh ja! Ich finde es sehr wichtig, alles so authentisch wie möglich zu beschreiben. Meine Leser danken es mir und loben besonders die Beschreibungen von Land und Leuten in meinen Büchern, die meine Bücher zu einem kleinen Urlaub vom Sofa aus machen.

Besonders schwierig sind dabei immer die Kleinigkeiten, zum Beispiel, was trägt ein Bestatter, wenn er zu einer Leiche in den Bergen gerufen wird. Doch sicher nicht schwarzen Anzug und glatte Ledersohlen? Zum Glück gibt es das Internet, da findet man sogar auf solche Fragen eine Antwort.

Wo schreibst du am liebsten?

Ganz langweilig, an meinem Schreibtisch, an meinem PC. Ich habe 2 große Monitore und habe dann meist auf dem linken Bildschirm das Schreibprogramm offen und auf dem rechten den Browser mit Google und Wikipedia. Manchmal brauche ich aber auch eine andere Umgebung, dann schreibe ich auf dem Tablet mit einer kleinen USB-Tastatur auf der Terasse oder auf dem Sofa.

Was ich nicht kann ist, unter Leuten zu schreiben. Ich muss dafür alleine sein und brauche Ruhe, nicht mal Musik darf laufen.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Normalerweise lese ich zur Einstimmung das, was ich tags zuvor geschrieben habe und mache dabei auch gleich die erste grobe Überarbeitung, korrigiere Tippfeher oder schlage etwas nach. Dann gehts los, ich tauche in die Szene ein und schreibe. Ganz wichtig: Facebook aus, Messenger aus, Emailprogramm aus. Und bitte keine Ablenkung.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Wie oben geschrieben, mein neuer Molly Preston Roman soll im Juni wieder bei Droemer-Knaur erscheinen. Zur Zeit schreibe ich wieder an einem Liebeskrimi, der ebenfalls in Düsseldorf spielt.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Aber ja, da gibt es viele. Zum Krimi-Fan bin ich durch Agatha Christie und Elizabeth George geworden und deren Stil hat mich sicherlich beeinflusst. Peter O'Donnells Modesty Blaise ist ein klein wenig das Vorbild für meine Molly Preston gewesen. Und den Mut zur Veröffentlichung hat mir Ursula Poznanski gegeben, die ich schon aus einer Zeit kenne, wo sie noch nicht geschrieben hat. Dadurch weiß ich, dass Autoren auch nur ganz normale Menschen sind, nur dass sie einen komischen Google-Such-Verlauf haben ;)

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Wie oben schon geschrieben, Agatha Christie und Elizabeth George, was Krimi betrifft. Ich lese auch gerne Fantasy, da besonders gerne David Eddings und Raymond Feist. Zur Zeit lese ich viel von Martin Suter.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Ich laufe am liebsten mit dem Hund durch den Wald, das ist für mich Erholung und Inspiration zugleich. Meine Hobbys Fotografieren und Geocachen lassen sich ganz wunderbar damit verbinden.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Ein ganz großer Traum wäre, wenn eines meiner Bücher mal in den Buchhandlungen am Promo-Tisch liegen würde. 

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Sehr wichtig! Ich liebe die Leserunden auf Lovelybooks, da kann man wunderbar mit den Lesern in Kontakt treten und über das eigene Buch reden.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Danke ebenfalls, es war mir ein Vergnügen.

Gebt nie auf, an eure Träume zu glauben, es ist nie zu spät, sie zu verwirklichen!


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Buchvorstellung: Mark Benecke ermittelt: Leben und Fälle des Rechtsmediziners Otto Prokop - Mark Benecke

Mark Benecke ermittelt: Leben und Fälle des Rechtsmediziners Otto Prokop

Mark Benecke

Taschenbuch

304 Seiten

ISBN-13: 978-3944581132

Verlag: Buchvolk

Veröffentlichung: 01. März 2017

EUR 12,90

 

Endlich! Hier ist das Buch über den wohl berühmtesten Chef der Rechtsmedizin an der Ostberliner Charité - Professor Otto Prokop geschrieben von Dr. Mark Benecke. Jetzt hat sich der "Herr der Maden" den "Herrn der Leichen" vorgenommen.


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Interview mit Eva Pattum

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Herzlichen Dank, dass ich mir hier vorstellen darf.

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Das mache ich gerne: Ich bin fünfundvierzig Jahre alt und lebe mit meiner Familie in der Nähe der Nordsee. Wenn ich Zeit habe, sitze ich gerne abends mit einem guten Buch vor dem knisternden Kamin und im Sommer auch gerne im Garten. Ich bin ein echter Naturmensch und viel draußen im Grünen. Das Schreiben ist für mich ein großes Hobby und ich freue mich, dass meine ersten Bücher so gut ankommen.

Seit wann schreibst du? 

Mein erstes Buch habe ich vor zwanzig Jahren geschrieben. 

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Mir spukte schon länger ein kleiner Krimi im Kopf herum. Irgendwann habe ich mir dann Urlaub genommen, recherchiert, mir ein Storyboard geschrieben, mich an meinen Computer gesetzt und drauflos getippt.

Ab wann wusstest du, dass du Autorin werden willst?  

Nach meinem ersten Buch. Mir hat nicht nur das Schreiben sondern auch das Drumherum sehr viel Spaß gemacht. Früher dachte ich, ein Autor sitzt in seinem stillen Kämmerlein und wartet auf Inspiration. Als ich selber mein erstes Buch geschrieben habe, da wurde mir schnell klar: Ein Autor mach viel mehr. Ich recherchiere vor Ort, führe Gespräche mit Fachleuten und höre gerne anderen zu, wenn sie aus ihrem Leben erzählen. 

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Madame Flavicaus zauberhafter Punsch (Märchen mit Mord, Monatsfavorit 10/16 Neobooks)

Die Spendensammlerin (Krimi)

Die Täterin (Krimi)

Than: Der Fluss (Abenteuerroman)

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Ja und da ich neben den Krimis ja auch einen Abenteuerroman und ein „Märchen mit Mord“ geschrieben habe, waren die Recherchen sehr unterschiedlich. Ich habe unter anderem mit Reinigungskräften, Geologen, Anwälten und Polizisten gesprochen und ihnen Löcher in den Bauch gefragt.

Wo schreibst du am liebsten?

Im Esszimmer mit Blick in den Garten und auch auf der Terrasse.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Bevor ich einen neuen Abschnitt beginne, mache ich einen langen Spaziergang und stelle mir die nächsten Szenen schon einmal bildlich vor. Meist kann ich es dann gar nicht abwarten, mit dem Schreiben zu beginnen.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Es gibt konkrete Pläne für zwei Bücher. Das eine ist die Fortsetzung von „Madame Flavicaus zauberhafter Punsch“ und das zweite ein klassischer Krimi.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Jedes Buch beeinflusst mich irgendwie.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Ich lese gerne die Krimis von Michael Connelly.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Ich verbringe viel Zeit mit meiner Familie und Freunden, bewege mich gerne, lese viel und schreibe.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Ich würde gerne mit meiner Familie in einem Wohnmobil durch Neuseeland reisen.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Sehr wichtig. Ich freue mich besonders über den aktiven Austausch, zum Beispiel bei Leserunden. 

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Vielen Dank, dass ihr so gerne meine Bücher lest.


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Buchvorstellung: Christine Bernard. Der unsichtbare Feind - Michael E. Vieten

Christine Bernard. Der unsichtbare Feind

Michael E. Vieten

Taschenbuch

284 Seiten

ISBN-13: 978-3862824533

Verlag: Acabus Verlag

Veröffentlichung: 24. Februar 2017

EUR 13,00

 

Sind es Terroristen, die das Leben der jungen Trierer Kommissarin mit hinterhältigen Cyberattacken bedrohen? Oder steckt ein Geheimdienst dahinter? Christine Bernard erhält Personenschutz. Plötzlich zieht das Landeskriminalamt die Ermittlungen an sich und sperrt ihre Ermittlungsakten. Computerspezialisten werden abgezogen. Beweismittel verschwinden. Wem kann Christine noch vertrauen? Wer ist dieser scheinbar übermächtige Gegner, und wo befindet er sich? 

Ein Cyberkrimi über einen Kampf mit ungleichen Waffen im Zeitalter der Digitalisierung. Aktuell, verstörend, hochspannend.


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Interview mit Ivo Pala

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich bin 1966 im Rheingau geboren, bin dort aufgewachsen und habe mein Abitur in Geisenheim an der "Rheingau-Schule" gemacht.

Im Anschluss daran habe ich in Wiesbaden eine Ausbildung zum Hotelfachmann gemacht und danach an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz VWL studiert.

In der Folge war ich viele Jahre in leitenden Positionen im Vertrieb und Marketing - zunächst in der Tourismusbranche, später dann in IT und Telekommunikation - tätig.

Parallel dazu habe ich eigentlich immer geschrieben und veröffentlicht. Kurzgeschichten und Drehbücher; letztere unter anderem für TV-Serien wie "Der Clown" und "Der Staatsanwalt".

Seit wann schreibst du? 

Die ersten Kurzgeschichten habe ich nebenberuflich im Alter von 18 bei Verlagen und in Zeitschriften und Magazinen unter Pseudonymen veröffentlicht.

Obwohl es honorierte Arbeiten waren, habe ich das jahrelang nur als Hobby betrachtet. Erst Mitte/Ende 20 habe ich mit dem Verfassen von Drehbüchern für Film und Fernsehen begonnen und das in der Folge auch zu meinem Beruf gemacht.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Zum Schreiben von Büchern bin ich über meine Drehbucharbeit gekommen. 

Immer wieder hatte ich Spaß an der Entwicklung von Stoffen, die zumindest für das deutsche Fernsehen oder den deutschen Film zu aufwendig in der Produktion gewesen wären. Zu teuer.

Einer dieser Stoffe war "Die Lazarus-Formel" - ein actiongeladener Wissenschaftsthriller. Den habe ich dann dem Blanvalet Verlag als Roman angeboten - und seitdem insgesamt 5 Thriller und Krimis mit ihnen gemacht.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?  

Das erste Mal hatte ich die Idee mit 18. Dadurch kam es ja auch zu den Kurzgeschichten, die ich oben erwähnt habe. Aber wie schon gesagt, war das mehr ein Hobby, und ich habe erst einmal eine ganz andere berufliche Karriere verfolgt.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Oh, bin mal gespannt, ob ich die noch alle zusammen kriege. Also, da wären zunächst fünf Romane bei Blanvalet. "Die Lazarus-Formel", "H2O" und "GIFT" unter meinem echten Namen 

und "Ihr unschuldiges Herz" und "Bluthatz" unter dem Pseudonym Richard Hagen. Bei Fischer-Sauerländer habe ich die Jugend-Fantasy-Trilogie "Elbenthal-Saga" und das Kinderbuch "Der Drache hinter dem Spiegel" veröffentlicht.

Beim Dresdner Buchverlag die "Elbenthal-Chroniken" und bei Likedeeler "Ein Fall für Fuchs & Haas: Die Tote im Räucherofen". Bei Droemer Knaur erschienen bisher die ersten beiden Teile meines Fantasy-Epos "Dark World Saga" mit den Titeln

"Schwarzer Horizont" und "Schwarzer Sturm". Ein dritter folgt in Kürze. Außerdem habe ich unter geheimen Pseudonymen weitere acht Romane und über zweihundert Kurzgeschichten veröffentlicht.

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Ja, alle. Ich liebe Recherche. Ob nun wissenschaftlich, kriminalistisch, historisch oder auch mythologisch. Gute und gründliche Recherche ist die halbe Miete. Auch in der Fantasy.

Wo schreibst du am liebsten?

Der reine Fließtext, also das Manuskript, entsteht in meinem Arbeitszimmer am Schreibtisch. Um den aber so oft wie möglich verlassen zu können, konzipiere und skizziere ich am liebsten im Freien. 

Am allerliebsten am Strand hier oben in meiner neuen Heimat, der Ostseeküste.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Nein. Das einzige, was ich als festes Schreibritual bezeichnen würde, ist "Hinsetzen und schreiben". Weil, ohne Fleiß kein Preis.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Da wäre zum einen der dritte Fantasy-Titel für Droemer Knaur, der im Frühjahr 2018 erscheinen wird. 

Zum anderen schreibe ich gerade an den ersten drei Teilen einer Jugendbuch-Serie für einen großen deutschen Kinder- und Jugendbuchverlag.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Nein. Aber viele, viele wunderbare Autoren, die meinen Wunsch zu schreiben geweckt und wachgehalten haben.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Das sind zu viele, um sie hier aufzulisten, ohne Gefahr zu laufen, dass ich dabei welche vergesse und ihnen damit unrecht tun würde.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Ich koche und verreise gerne. Bei schönem Wetter verbringe ich außerdem so viel Zeit wie nur geht am Meer.

Und lesen natürlich. Ach ja, und ich liebe das Bingewatching von TV-Serien.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Große Träume sind die Verfilmungen meiner "Elbenthal-Saga" und meiner "Dark World Saga". Das wären Spektakel, die ich nur allzu gerne auf der großen Leinwand sehen würde.

Aber das geben die Budgets deutscher Filmproduktionen nicht her, daher werden es wohl immer Träume bleiben.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Extrem wichtig, weil ich ja für sie schreibe.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Klar! Ich will mich von ganzem Herzen bedanken bei all meinen LeserInnen für das große und vor allem übergreifende Interesse an meinen durchaus unterschiedlichen Arbeiten.


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Gewinnspiel

Ich verlose in Zusammenarbeit mit Christoph Spielberg

1 Exemplar "Wiederbelebung"

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Und hier gehts zum Gewinnspiel:

https://www.facebook.com/mordsbuch/ 


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Buchvorstellung: Das Scherbenhaus - Susanne Kliem

Das Scherbenhaus

Susanne Kliem

Broschiert

336 Seiten

ISBN-13: 978-3570585665

Verlag: carl's books

Veröffentlichung: 20. März 2017

EUR 14,99

 

Subtil und beklemmend: Ein genialer psychologischer Spannungsroman

Carla Brendel wird seit Monaten von einem Stalker verfolgt, der ihr Fotos mit bedrohlichen Motiven schickt: Menschliche Haut. Ein Messer. Wunden. Aus Angst vor dem Fremden flüchtet sie aus ihrer idyllischen Heimatstadt in Norddeutschland zu ihrer Halbschwester nach Berlin. In Ellens luxuriöser Wohnanlage "Safe Haven", die mit neuesten Sicherheitssystemen ausgestattet ist, fühlt sie sich beschützt. Doch kurz nach ihrer Ankunft verschwindet Ellen spurlos, ihre Leiche wird wenige Tage später aus der Spree geborgen. Ein tragischer Unfall? Oder wissen die anderen Hausbewohner mehr, als sie sagen? Carlas Zweifel wachsen. Sie bleibt und sucht nach der Wahrheit. Dabei merkt sie schnell, dass im "Safe Haven" ganz eigene Regeln und Gesetze herrschen. Und es tödlich enden kann, wenn man zu viele Fragen stellt …

Ein raffinierter Psychothriller, der in die Abgründe der menschlichen Psyche vordringt und den Leser bis zur letzten Seite in Bann hält.


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Interview mit Gabriel Namara

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Zunächst einmal vielen Dank für Deine Einladung und das Interview.

Ich bin Gabriel und schreibe seit ich ein kleiner Junge war, Geschichten und mittlerweile Bücher.

Aufgewachsen bin ich mal in einem Trailerpark in den Staaten, bevor ich als Jugendlicher nach Deutschland kam.

Die Umgebung des Trailerparks und einige Ereignisse aus dieser Zeit verarbeite ich in meiner Horror Trilogie Claires Bestrafung (besonders im gleichnamigen Buch, Teil 1).

Um schreiben zu können, brauche ich drei Dinge: Kaffee (jede Menge davon), Gewichtheben und Musik. Wenn alle drei Faktoren stimmen, dann kriege ich Ideen zu Geschichten oder Büchern.

Seit wann schreibst du? 

1989

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen?

Durch Claire.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?  

Ehrlich gesagt wollte ich nie einer sein. Das ist mehr wie ein Unfall passiert. Eigentlich wollte ich immer Musiker werden, damit ich auf der Bühne stehen kann und endlich eine Freundin bekomme, nachdem ich viele Groupies beeindruckte. Außerdem hat mir MTV (Musiksender) damals eingeredet, dass man als Musiker sowieso reich wird und ich dachte, wenn ich schon schlechte Mathenoten habe und außerdem ein Einsamkeitsproblem, dann würde das viele Geld mir helfen, aus all dem rauszukommen. Leider ist es bis heute so, dass man mich bittet, aufzuhören, wenn ich ein Instrument spiele. Tatsächlich haben sich mit zunehmender Übung die Zeiten verkürzt, vom Anfang des Spielens, bis man mich - am Ende vehement - bittet, mit dem Krach aufzuhören. Bis heute verstehe ich nicht, warum die Leute meine Musik nicht mögen. Jedenfalls brauchte ich irgendwas für meine Ideen und da ich schon immer gern schrieb, verfasste ich immer mal wieder eine Geschichte. In der Ersten ging es um eine Touristen-Safari in Australien, die als Zombiegeschichte endet. Eine gewisse Susan kehrt von den Toten zurück, ihre bleiche Hand kommt aus dem Steinhaufen, mitten in der Wüste. Die Szene habe ich noch heute im Kopf. Tatsächlich war diese erste Geschichte, die ich jemals schrieb, eine Horror Geschichte. 

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

GOGO Land - Horror 2016

EARTHRISE - Gestrandet auf dem Mond - SciFi 2016

EARTHRISE - Stranded On The Moon - SciFi 2017 (US)

Claires Bestrafung - Horror 2017 (Claires Bestrafung Trilogie 1)

Puppenmädchen - Horror 2017 (Claires Bestrafung Trilogie 2)

Schreiende Flammen - Horror 2017 (Claires Bestrafung Trilogie 3)

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Ja. Und zwar teilweise jahrelang. EARTHRISE hat wissenschaftliche Details, die ich kennen musste, um die Rettungsmission realistisch darstellen zu können. Du kannst einen Film wie Gravity oder ein Buch wie EARTHRISE nicht gut schreiben, ohne zumindest etwas realistisch zu sein. Wie funktioniert Elektrolyse? Sowas muss man wissen, wenn man drei Astronauten mit Treibstoff aus einem Wrack retten will.

Für die Trilogie habe ich mit einem Pathologen und zwei Kriminalkomissarinnen gesprochen. Das war schon übel, was die so erzählt haben. Am Ende dachte ich, ich muss die Thriller schreiben, alleine, und das Zeug wieder aus meinem Kopf heraus zu kriegen.

Wo schreibst du am liebsten?

Auf der Couch mit einer Tasse Kaffee und meinem iPad.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Absolut. Musik hören, Gewichte stemmen. Dann Kaffee kochen. Tatsächlich lese ich wenig bis gar nicht, wenn ich an einem Buch arbeite. Ich habe festgestellt, dass mich das ablenkt, aus dem Flow bringt. Ich schreibe schnell. Hinterher dann kommen die Korrekturen und die Logik Checks. Ich habe mittlerweile Leser, die als Beta Leser für mich da sind. Das ist geil und eine große Anerkennung für mich. Außerdem ist es notwendig, damit man mich für einigermaßen gebildet hält. Meine Urmanuskripte darf keiner sonst sehen - die denken sonst, da ist irgendsoein Meth Junkie mit einer Lese/Rechtschreibschwäche am Werk.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Ja. EARTHRISE II - Jenseits der Stratosphäre. Das ist die Fortsetzung des ersten Buches, das innerhalb von zwei Monaten nach Erscheinen gleich in die SciFi Top 10 von Amazon geschossen ist. Das Buch hatte ich in der Annahme geschrieben, dass es niemand kaufen würde. Teil 2 war sowieso in meinem Kopf, weil ich diese Geschichte mit dem Space Shuttle nicht loswerde. Der Astronaut Mike Mullane, ein Freund von mir, war bei drei Missionen dabei und hat ein geiles Buch geschrieben, in dem er diese Erfahrungen verarbeitet. Es ist lustig zu lesen und ich kann es jedem empfehlen, der sich für Raumfahrt interessiert: Riding Rockets. Nur in Englisch erhältlich übrigens, was eine Schande ist.

Außerdem schreibe ich an dem Horror Roman VOID. Über den mag ich noch nichts verraten - allerdings gibt es da einen widerlichen Typen mit Speckbauch und weißem Leinenanzug, einen Franzosen, der schlimme Dinge tut.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Stephen King. Das ist mein Held. 

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Stephen King (praktisch alles), Peter Staub (Koko, Shadowland), Baudelaire's Fleurs Du Mal und definitiv Shakespeare's Hamlet - auch wenn Letzteres mit meinen Büchern nichts zu tun hat.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Freizeit?

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Einmal den Steuerknüppel einer echten Bell UH-1 in der Hand halten, während das Teil in der Luft ist. Wäre ich Millionär und würde Urlaub in Afrika machen, wäre das theoretisch möglich.

Und beim Tauchen einem Hai begegnen, aber ohne Anfüttern. Der soll bitte von alleine aufkreuzen (und dann schnell wieder abhauen).

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Enorm wichtig, sofern es konstruktiv ist. Solche Sachen arbeite ich dann in Neuauflagen direkt ein. Wenn ich merke, dass jemand einfach nur Frust ablädt, weil er selbst ein verhinderter Autor ist und sein Arzt ihm das Rauchen verboten hat, dann ignoriere ich das. Ich bin mit Lesern in Kontakt und zwar auch mit kritischen Lesern - man trifft so interessante Menschen, die sich vor allem für ähnliche Sachen begeistern. Da werden dann auch schon mal Filmempfehlungen ausgetauscht oder in einem Fall hat jemand meine versteckte Reminiszenz an einen Film im Buch entdeckt und mich gefragt, ob das stimmt. Sowas finde ich affengeil.

Ich denke, dass einige vergessen, dass verlagslose Independent Autoren keine 5000 EUR übrig haben, um Proofreading etc. machen zu lassen. Wir machen alles selbst und sind auf die Hilfe von unseren Lesern angewiesen, die dankenswerterweise auch erfolgt. Man kann mich immer gern per Mail ansprechen: management.gabriel.namara@gmail.com

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen?

Vielen Dank, dass Ihr meine Bücher lest. Es macht unglaublichen Spaß, zu schreiben, wenn man weiß, dass dort drau§ßen Menschen sind, die sich für dieselben Dinge begeistern, wie man selbst. Ich empfehle auch immer gern Bücher, die ich gut finde. Folgt mir gern auf Twitter @Electronaut93 oder meinem Blog http://gabrielnamara.blogspot.de/


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Buchvorstellung: Blutzucker - Leif Tewes

Blutzucker

Leif Tewes

Taschenbuch

250 Seiten

ISBN-13: 978-3957711328

Verlag: Größenwahn Verlag 

Veröffentlichung: 15. März 2017

EUR 16,90

 

Was genau essen wir eigentlich?

WorldFood ist eine globale Lebensmittelfirma, die einen Pharmakonzern für Diabetesmedikamente angekauft hat. Doch als sich der Markt verändert und der Absatz von Zucker stockt, hat der Konzernmanager Meininger eine teuflische Idee, wie er den Umsatz ankurbeln kann: Diabetes durch versteckten Zuckerkonsum. Bei der Umsetzung seines Planes soll ihm der Lebensmittelchemiker Paul Hartmann helfen: Eine einfache Laborratte, glaubt der Manager. Doch Paul hat eine bewegte Vergangenheit und als Meininger auch noch seine Zukunft zerstört, schwört er auf Rache. Die Ermittler Kommissar Berg und Landers werden in den tödlichen Kampf verwickelt, bis letztlich auch ihr Leben in Gefahr gerät. 

Leif Tewes führt den Leser hinter die Kulissen von modernen Großkonzernen. In seiner gesellschaftskritischen Auseinandersetzung mit Foodherstellern, Pharmaunternehmern und Lobbyismus verarbeitet er das aktuelle Thema »Zucker in Lebensmitteln«. Mit einem nervenaufreibenden Rachefeldzug von Frankfurt über Zürich bis ins Herzen Kolumbiens deckt der Autor skandalöse Machenschaften und Zusammenhänge zwischen Food- und Pharmaindustrie auf. Ein brillanter Roman-Noir für starke Nerven um die brutale Frage: Was genau essen wir eigentlich?


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Interview mit Claudius Crönert

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich stamme aus Hamburg und lebe schon seit ewigen Zeiten in Berlin, wo ich nicht nur als Autor, sondern auch als Journalist arbeite. Im übrigen finde ich, dass ein Autor in oder hinter seinen Texten sichtbar wird.

Seit wann schreibst du? 

Schon immer. Ich habe schon als Kind geschrieben. Als Jugendlicher, so mit 13, 14, habe ich mit zwei Freunden eine Schülerzeitung herausgegeben, in der ich eigene kurze Geschichten veröffentlicht habe.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Weil das Schreiben so früh da war (s.o.), kann ich die Frage nicht richtig beantworten. Ich habe Geschichten schon immer geliebt, sie begleiten mich durch mein Leben.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?  

Ebenfalls früh, so mit 17. Aber ich hatte keine Ahnung, wie steinig der Weg dann werden würde.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Ich habe insgesamt acht Romane veröffentlicht, drei historische, fünf Krimis. Ich zähle sie hier nicht auf, aber wer mag, kann sie sich auf meiner Webseite anschauen: www.claudius-croenert.de

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Na klar. Sowohl für die historischen Romane als auch für die Krimis. Wichtig ist für mich, dass ich mir Orte anschaue, über die ich schreibe. Ich lese außerdem viel zum jeweiligen Thema und spreche mit Leute, die Ahnung von der Materie haben, um die es gerade geht.

Wo schreibst du am liebsten?

Zu Hause am Schreibtisch. Redigieren mache ich auch gerne unterwegs, im Zug, in der S-Bahn.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Ich arbeite morgens und am Vormittag. Ein Ritual ist das nicht, aber eine regelmäßige Übung.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Ja, vorsichtig. Ich schreibe an einem Roman, der in der Nazizeit in Berlin spielt.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Nicht einen, sondern viele. Am Ende kommt es aber natürlich darauf an, dass man seine eigene Stimme entwickelt.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Das ist ein breites Spektrum von Preußlers Krabat bis zur zweibändigen Autobiographie von Doris Lessing. Ich war begeistert von den vier Neapel-Romanen von Elena Ferrante (die ich auf englisch gelesen habe). Jane Smiley finde ich super, eine weitgehend unbekannte amerikanische Autorin.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Sport, spazierengehen, mich mit Freunden treffen. Ich gehe gerne ins Kino. Und lesen natürlich.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Ich hoffe, dass der aktuelle Roman gut wird. 

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Unterschiedlich. Ich freue mich, wenn eins meiner Bücher eine Leserin oder einen Leser gepackt hat. Auch mit Kritik kann ich gut umgehen. Im Netz werden manchmal Dinge publiziert, die weniger schön und weniger hilfreich sind.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Ich würde gerne die Gelegenheit nutzen und auf meine beiden aktuellen Krimis hinweisen. Beide haben die gleiche Heldin, eine Berliner Kommissarin, eine tapfere und starke Frau, wie ich finde. Sie schont sich nicht. Beide Bücher sind bei Piper Fahrenheit erschienen und sowohl als E-Book als auch als TB erhältlich.


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Buchvorstellung: Vater unser - Christian Hörtl

Vater unser

Christian Hörtl

Taschenbuch

192 Seiten

ISBN-13: 978-1520828725

Verlag: Independently published 

Veröffentlichung: 11. März 2017

EUR 8,02

 

Was wäre: Du erwachst nackt und bewegungsunfähig in einem Keller und du weißt, das ist dir schon mal passiert. Vor vielen Jahren hatte dich eine Bestie vergewaltigt und verstümmelt, und der Täter wurde nie gefunden. Du hast sogar ein Kind von ihm bekommen, das dich jeden Tag an Ihn erinnert. Ist er wieder zurück? Was wäre: Du kennst ihn und er war immer in deiner Nähe! Was wäre: Er ist noch lange nicht fertig mit dir! Dr. Anna Seibold erlebt gerade genau das.


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Interview mit Dankmar Isleib

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Logo!

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Eigentlich war ich mit Leib und Seele Musiker. Schlagzeuger & Sänger in einer Rockband namens PARADOX. Aber ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich an den Drums so alt werde wie Charlie Watts mit seinen Rolling Stones. Also habe ich umgesattelt, als ich das Angebot der BRAVO bekam, dort als Musikredakteur anzufangen. Die BRAVO war nicht meine Welt. Nur schnell weg. Wurde u.a. dann Chefredakteur beim MUSIKEXPRESS - der damals einzig wichtigen und gut gemachten Musikzeitschrift. Ich habe dann viele Zeitschriften im Bereich „Special Interest“ entwickelt und als Chefredakteur geleitet. Die alle aufzuzählen, würde zu langweilig sein. Letztlich gründete ich meinen eigenen Verlag und gab die auflagenstärkste Musikzeitschrift des Landes heraus: LIVE IN CONCERT. Als ich die Zeitschrift verkaufte, zog ich mich nach Spanien zurück. Es gab in meiner Vita einen Grund, intensiv mit Recherchen zu einem bestimmten Thema zu beginnen. Aber ich sammelte auch andere Erfahrungen: Einige Jahre war ich so ‚nebenbei’ für ein Land in Sachen „vertrauliche Diplomatie“ weltweit on the road und habe rund vierzig Regierungschefs getroffen.

Seit wann schreibst du? 

Angefangen hat alles in der ersten Klasse… Buchstabe für Buchstabe…

Bücher seit 2000

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Na ja, letztlich haben mich das einschneidende Erlebnis und die Politik - siehe oben - zum Schreiben von Thrillern gebracht. Allerdings wollte ich mein Zeug nie großen Verlagen anbieten. Es war mir zuwider, mich einschränken zu lassen. Ich kannte das aus der Musikbranche. Die so genannten „Majors“, also die Plattenfirmen, die den Markt beherrschen: Da saßen und sitzen zum Großteil Fuzzis, die von Musik NULL Ahnung haben, nur Zahlen und ‚Gewinnmaximierung’  im Kopf, aber entscheiden, wer einen Deal bekommt, wer nicht, welche Musik gerade angesagt ist und was nicht. Deren ‚Geschmack’ (oft haben sie keinen oder nur einen sehr beschränkten!!) ist das Non-Plus-Ultra. Qualität spielt häufig keine Rolle. Aber das ist ein anderes Thema. Das sollte mir beim Schreiben nicht passieren. Ich wollte in jeder Hinsicht unabhängig sein. Lange habe ich auf Halde geschrieben, weil ich keinen Bock auf Bevormundung hatte und habe.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?

Es stand immer im Raum. Aber da war die Musik - die noch immer ein ausgesprochen wichtiger Teil in meinem Leben ist!! - und die Zweifel: ist das, was ich schreibe, gut genug? Ich mag das Wort ‚Zielgruppen‘ nicht. Aber wie finde ich die, die ähnlich ticken wie ich? Schwierige Sache, da ich zu den großen Verlagen, wie schon gesagt, wenig Vertrauen habe!

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

Mein Hauptwerk ist die Thriller-Trilogie 666 PERFEKTION DES BÖSEN. Buch 1: DU GEHÖRST IHNEN, Buch 2: SIE TÖTEN DICH, Buch 3: DER APOKALYPSE ENTRONNEN. Buch 3 erscheint im späten Herbst dieses Jahres, 1+2 sind auf dem Markt. Und eine zweite Fassung, eine ‚Light‘-Version von DU GEHÖRST IHNEN - weil die harter Tobak ist - mit dem Titel S.E.X. Der Titel ist irreführend und ich sehe das Buch häufig unter Erotik & ‚Sex‘ - aber: egal. Dazu kommen Bücher wie DAS VERHÖR KANN BEGINNEN, DAS LEBEN IST ROCK´N´ROLL, MEIN TOTAL VERPFUSCHTES LEBEN und einige Titel unter verschiedenen Pseudonymen, die ich natürlich nicht preisgebe. Das geht von Thrillern - da liegt mein Schwerpunkt - bis zu politischen Geschichten und Märchen für Erwachsene, bis zu Musik und Liebesromanen… Ha! Ein Mann schreibt Liebesromane (aber einer der weltweit erfolgreichsten Autoren in dem Genre ist Nicholas Sparks. Geht doch…)

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Und wie! Für die Trilogie 666 PERFEKTION DES BÖSEN recherchiere ich inzwischen seit fast zwanzig Jahren!!

Wo schreibst du am liebsten?

Bei offenem Fenster auf ein Meer schauend. Egal wo. Hauptsache Sonne sehen und Salzwasser riechen, den Sound von Meer hören. Da alles im Kopf stattfindet, kann ich das Feeling auch in München erzeugen. Oder in Berlin, Timbuktu oder Alma Ata.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Nee. Einfach konzentrieren und anfangen. Ordnung muss sein und immer ein zweiter MAC auf stand by, um sofort noch recherchieren zu können, oder irgendetwas nachzulesen.

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Mein Problem: Ich schreibe meist an vier, fünf Storys parallel. Zu Zeit sind es Buch 3 der Trilogie, Teil 2 eines anderen Thrillers, ein Liebesroman und eine Hardboiled-Story.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Sicher/vielleicht indirekt, weil ich deren Bücher gerne lese/gelesen habe: Andrew Vachss, Raymond Chandler, Isaac Babel, Paul-Loup Sulitzer.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

NADA BRAMA - DIE WELT IST KLANG (Joachim Ernst Berendt)

MUSIK UND KOSMISCHE HARMONIE (Hazrat Inayat Khan)

DIE KRAFT DER ZWEI SONNEN - BRISINGA HALSBAND MYTHE (Emil Rüdiger/André Uebele)

DIE KRAFT DER GRENZEN (György Doczi)

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

1. Im Café sitzen, rumhängen, Leute beobachten. Da kann man Charaktere studieren und die Menschen kennenlernen. 2. Wie schon gesagt: Auf´s Meer schauen. Das gibt einem die Weite, die man als Autor braucht, fördert die Fantasie, weckt Sehnsüchte und lässt mich träumen. 3. Ich spiele gerne Tennis - das aktiviert die grauen Zellen, macht einen schnell und aufmerksam. Ist ein Ausgleich zum  ewigen Sitzen am Schreibtisch… 4. Und ich spiele gerne Golf. Das ist ein völlig unterschätzter und zu unrecht belächelter Sport. Er erfordert a) Geduld - die ein Autor auch braucht - , b) Präzision - die ein Autor ebenfalls haben sollte - , c) man spielt immer nur gegen sich selbst - auch das trifft auf den Autor zu - d) und man muss viel Humor haben, wenn ein Ball in einem Ast landet, auf dem ein Hase sitzt, der eine Möhre frisst… = sprich: Gefeit sein vor dummen Kommentaren. Konstruktives nimmt man ja gerne an.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Mit Qualität junge Leserinnen und Leser erreichen. Nur die Jungen können die verfahrene Kiste wieder aus dem Dreck ziehen. Aber dazu müssten sie BALLS haben. Kann ich leider nur bei ganz, ganz wenigen erkennen… 

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Sehr wichtig ist, dass das Feedback Substanz hat. Wenn man als Schreiber merkt, dass sich die Leser gut unterhalten fühlen. Und dass sie, sollte es beim Lesen einer spannenden Story einen tieferen Sinn geben, diesen nicht verschlafen…

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Träumt mit offenen Augen. Das Leben ist wunderschön und besteht nicht nur daraus, 25 Stunden am Tag aufs Smartphone zu glotzen, SMS´ zu schreiben und zu daddeln: Es gibt auch wundervolle Bücher, die auf Euch warten…


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Buchvorstellung: Retour: Luc Verlains erster Fall - Alexander Oetker

Retour: Luc Verlains erster Fall

Alexander Oetker

Taschenbuch

288 Seiten

ISBN-13: 978-3455000092

Verlag: HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH 

Veröffentlichung: 17. März 2017

EUR 16,00

 

Luc Verlain liebt gutes Essen, Frauen und sein sorgenloses Leben in Paris. Doch als sein Vater schwer erkrankt, lässt Luc sich versetzen. Ausgerechnet nach Bordeaux in die Region Aquitaine, von wo er als junger Polizist geflohen war. Zurück in seiner Heimat muss Luc sich seinen Erinnerungen stellen. Und schon kurz nach seiner Ankunft erschüttert ein Mord die Gegend: Ein Mädchen liegt erschlagen am Strand von Lacanau-Océan. In dem kleinen Dorf kochen schnell die Spekulationen hoch. Das Opfer hat erst vor kurzem die Beziehung zu dem algerischen Nachbarsjungen beendet, der als dringend tatverdächtig gilt. Der Stiefvater des Mädchens will die Sache selbst in die Hand nehmen. Lucs Ermittlungen führen ihn an die Strände und in die Weinberge der Region und zurück nach Paris, immer an seiner Seite seine Kollegin Anouk, deren Charme er nur schwer widerstehen kann.


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Interview mit Christoph Wachter

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich komme eigentlich aus der Filmbranche, also das Schreiben lag mir nicht fern, denn auch für die Filme habe ich selbst die Drehbücher

geschrieben. Leider ist die Kreativität im Medium Film auf nationaler Ebene, vor allem durch ein kaum vorhandenes Budget, in ein sehr enges Korsett

gepresst. Beim Schreiben ist das anders....der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, da eine Verfilmung nicht im Hintergrund steht! 

Seit wann schreibst du?

Eigentlich schon seit 15 Jahre. Bücher in gedruckter Form seit 2001.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen? 

Durch meine Tätigkeiten als Filmproduzent für verschiedene Sender.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?

Ab jenem Tag, wo ich erfahren habe, dass mein aktuelles Drehbuch national nicht mehr verfilmbar ist. (Aus Budgetären Gründen)  

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

1.) Der geheime Tunnel 2013

2.) Akin der Fischer 2015

3.) Das vergessene Volk 2017

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Ja natürlich, das ist für mich sehr wichtig und kann ein halbes Jahr dauern, denn wenn ich auch eine fiktive Geschichte schreibe,

muss alles andere der Wahrheit entsprechen.

Ein Beispiel: Die Gewinnung von Eisen im 16. Jahrhundert wird in meinem aktuellen Roman geschildert, beschrieben und da galt es richtig zu recherchieren. Diese Tätigkeit - in sich, muss stimmig sein. 

Wo schreibst du am liebsten?

In meinem Garten und mit einem guten Glas Wein. Das kann bis tief in die Nacht gehen.

Manchmal auch mitten im Wald, sitzend auf einem Holzstamm.

Der Wald und der Geruch von Holz, überhaupt Natur inspiriert mich unglaublich! 

Hast Du ein festes Schreibritual?

Nein. Aber wenn ich schreibe muss es aus meinem Innersten kommen. Nur dann ist es gut. 

Hast du ein neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Im Moment hätte ich so ungefähr Einhundert Geschichten anzubieten und würfle im Moment innerlich, was ich als nächstes mache.

Daher kann ich noch nichts verraten.  

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Nein, jeder ist auf seine Art gut, aber es gibt nur einen Christoph Wachter.

Ob Christoph Wachter gut ist, liegt nicht in meinem Ermessen.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Ken Follet, Umberto Eco, Paulo Coelho, sind mit Sicherheit jene Autoren von denen ich alles gelesen habe.

Aber ich lese auch liebend gerne Bücher, die ich im Zufallsprinzip wähle und da waren schon einige vorzügliche Überraschungen dabei!!  

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Die Freizeit gehört meiner Familie und einer ehrenamtlichen Tätigkeit im Vorstand des Bezirksmuseumsverein Schloss Landeck.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Ich könnte jetzt sagen: Vom Schreiben leben zu können! Aber je älter ich werde um so weniger wichtig nehme ich mich selbst und das ist gut so.

Was ich mir wirklich wünsche ist Frieden. Frieden für alle, denn das ist unsere eigentliche Mission hier in diesem Leben, auf dieser Welt.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Es gibt kaum etwas schöneres, als dass eine Leser die Botschaft (die in jedem meiner Bücher enthalten ist), verstanden hat. 

Paulo Coelho sagt: Hätte er eine Botschaft, dann würde er diese in einem Satz schreiben.

Ich schreibe eine Geschichte um die Botschaft, denn nur so hab ich die Möglichkeit meine LeserInnen

auch emotional auf meinen Gedankenzug auspringen zu lassen.  

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Ja, seits nett zueinander! 


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Gewinnspiel

Ich verlose in Zusammenarbeit mit Thorsten Siemens

1 Exemplar "Krähenkeller"

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Und hier gehts zum Gewinnspiel:

https://www.facebook.com/mordsbuch/ 


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Interview mit Markus Naumann

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) Sehr gerne!

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich bin 25 und lebe in Berlin. Aktuell mache ich ein weiterführendes Studium der Rechtspsychologie. Meine Hobbies sind Schreiben und Musik, wobei ersteres zurzeit die Oberhand gewonnen hat.

Seit wann schreibst du?

Ich habe schon in der Schulzeit damit begonnen, kleinere Geschichten aufzuschreiben, z.B. wenn die Phantasie gegen den Unterricht den Kampf um meine Aufmerksamkeit gewonnen hat. Aber während des Studiums (2013/14) habe ich angefangen, systematisch eine längere Geschichte zu schreiben, die dann schlussendlich zur Veröffentlichung meines ersten Romans „Galerie der Schöpfung“ geführt hat. 

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen?

Irgendwann während des Studiums habe ich bemerkt, dass die Musik nicht der einzige Kanal ist, meine Kreativität auszudrücken. Vielleicht war das Studium, für das ich oft wissenschaftliche Texte verfassen musste, nicht ganz unbeteiligt daran. Dann hab ich es mal mit der Schriftform versucht und herausgefunden, dass das genau das richtige Medium für mich ist. 

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?

 - Als ich mich an meinen Roman gesetzt habe, war ich mir nicht von Anfang an darüber im Klaren, dass ich unter Umständen ein ganzes Buch schreiben würde. Im Laufe des Schreibprozesses, war die Geschichte dann aber soweit vorangeschritten, dass ich den Entschluss fasste, ein richtiges Buch daraus zu machen. Mit der Fertigstellung entstand auch der Wunsch, dieses zu veröffentlichen.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

„Galerie der Schöpfung“ ist mein erstes und bisher einziges. 

Hast du für deine Bücher recherchiert?

Nein, für dieses Buch habe ich nicht recherchiert. Das war auch nicht notwendig, da sowohl die Figuren, als auch die Handlungsorte rein fiktiv sind.

Wo schreibst du am liebsten?

Am liebsten zu Hause an meinem Schreibtisch. Zwar auch gerne mal in einem Café, aber eindeutig am liebsten und in Ruhe zu Hause.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Also ich habe keine festen Wochentage oder Uhrzeiten, an denen ich plane, mich zum Schreiben hinzusetzen. Vielmehr versuche ich, so viel wie möglich Zeit freizumachen, die ich dann schreibend an meinem Schreibtisch verbringen kann. Viele Ideen kommen mir leider oft zu den Zeiten, wo ich gerade nicht die Möglichkeit habe, zu schreiben. Das geht aber sicherlich vielen Autoren so. Dann tut es auch eine kurze Erinnerungsnotiz. Die Schwierigkeit besteht nur manchmal darin, sich dann lebhaft in die Vorstellung von damals hineinzuversetzen. 

Hast du eine neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?

Ja, ich schreibe gerade an einem zweiten Roman. Es wird wieder in Richtung Thriller gehen. Ich bin selber noch gespannt, was da noch alles so einfließt. 

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?

Ja, hier würde ich eindeutig Jens Johler anführen. Die Verbindung zwischen modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen, Horrorvorstellungen, Serienmorden und philosophischen Denkanstößen, die er in seinen Büchern erreicht hat, haben mich ebenso stark fasziniert wie für mein eigenes Schreiben inspiriert. 

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?

 - Also da wären zum einen „Die Kritik der mörderischen Vernunft“ und „Gottes Gehirn“ des eben erwähnten Jens Johler, wobei zweiteres in Zusammenarbeit mit Olaf-Axel Burow entstanden ist. Zum anderen bin ich ein ziemlich großer Fan von Chuck Palahniuk. Seine Bücher „Lullaby“ und natürlich „Fight Club“ sind einfach großartig und unheimlich kreativ. Außerdem begeistert mich die Reihe „Der Dunkle Turm“ von Stephen King, weil es einfach eine spannende, phantasievolle Geschichte ist.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Also neben dem Schreiben ist meine zweite große Leidenschaft die Musik. Leider habe ich keine Band mehr, aber ich spiele ein bisschen für mich E- und Akustikgitarre (was ich schon im frühen Schulalter begonnen habe). Leider ist das zurzeit in den Hintergrund geraten. Aber ich habe vor, das wieder verstärkt anzugehen. Außerdem bin ich ein großer Film- und Serienfan. Ich gehe also sehr gern ins Kino. Nebenbei treibe ich auch ein bisschen Sport, aber nicht überdurchschnittlich viel. 

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Klar. Ich würde unheimlich gern noch ein bisschen mehr von der Welt sehen. Das ist mir bisher leider noch nicht so gelungen. Außerdem hoffe ich auf beständige Freundschaften, Gesundheit und Zufriedenheit. Aber vor allem wünsche ich mir, noch viele weitere Bücher zu schreiben!

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern?

Sehr wichtig. Zum einen freue ich mich natürlich über jedes Lob und jedes positive Wort, weil es mich einfach in meinem Schaffen bestärkt. Zum anderen sind aber auch ehrliche Anmerkungen hinsichtlich der Verbesserungswürdigkeit entscheidend, weil man sich dadurch weiterentwickeln und verbessern kann.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? Sehr gerne! Ich danke meinen Lesern, die mich bisher so sehr unterstützt haben dafür, dass sie dem Buch ihre Vorstellungskraft geliehen haben. Nur durch die Leser ist die Veröffentlichung und Verbreitung eines Buches möglich! Und ein ganz großes Dankeschön geht an dich, liebe Bianca, dafür, dass ich ein Teil hiervon sein darf!


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Interview mit Elmar Tannert

© Cris Civitillo

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten :) 

Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Erzählen kann ich nur, wenn ich mit jemandem bei Kaffee, Bier oder Wein zusammensitze. Dann erzähle ich aber viel lieber über das, was ich mache, als über mich selbst, weil ich gar nicht immer so genau weiß, wer ich bin.

Seit wann schreibst du? 

Mit 26 oder 27 habe ich meine ersten heimlichen Experimente begonnen, die hoffentlich niemand aus dem Altpapier gerettet hat.

Wie bist du zum Bücherschreiben gekommen? 

Durch immer weiteres Experimentieren und auch dadurch, dass ich es in der Anfangsphase eines jeden Manuskripts bis heute, so gut es geht, vermeide, daran zu denken, dass aus dem, was ich da gerade schreibe, ein Buch werden könnte.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?  

Wollte ich wirklich ...? Ich wusste nur, dass ich schreiben will. Aber da ich seither auch durch Phasen gegangen bin, in denen ich vom Schreiben nichts wissen wollte, will ich auch mit dem "Schreiben wollen" ganz vorsichtig sein.

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?

"Der Stadtvermesser", "Keine Nacht, kein Ort", "Ausgeliefert". Mit Martin Droschke: "Bierland Pilsen". Mit Anders Möhl: "33 Biere – eine Reise durch Franken"."Ein Satz an Herrn Müller". Mit Petra Nacke: "Rache, Engel!", "Blaulicht" und "Der Mittagsmörder". 

Hast du für deine Bücher recherchiert? 

Mir wird das Wort "recherchieren" im Zusammenhang mit Literatur immer unsympathischer. Bei Krimis geht es nicht ohne Recherche, das ist klar; aber wenn heute ein Buch als "gut recherchiert" bezeichnet wird, nehme ich meist Abstand, weil ich befürchte, dass Wikipediawissen zu Literatur aufbereitet wurde. Je nach Art bzw. Genre des Textes recherchiere ich mal mehr, mal weniger und versuche stets, meine Rechercheergebnisse dem Leser nicht aufzudrängen.

Wo schreibst du am liebsten?

In Kneipen und Cafés, die sich gern auch in Tschechien befinden dürfen.

Hast Du ein festes Schreibritual?

Ich glaube, jeder Text verlangt sein eigenes Schreibritual. Manche schreiben sich besser am frühen Morgen beim Kaffee, andere wieder spätabends bei einer Flasche Wein. Aber auf jeden Fall braucht es eine Warmlaufphase von ungefähr einer halben Stunde, in der ich versuche, nicht aktiv zu denken, sondern es denken zu lassen. Ich muss auch eine gefühlt "unendliche" Menge Zeit vor mir haben. Wenn ich schon im voraus weiß, dass ich mich zwei Stunden später einer anderen Sache werde widmen müssen, kann ich nicht anfangen.

Hast du ein neues Projekt, das du uns schon verraten kannst? 

Nicht nur eins, aber mit dem "Verraten" sollte man nicht voreilig sein, finde ich. Man muss ja immer damit rechnen, dass es auch mal nix wird.

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat? 

Einflüsse kommen nicht nur von einem einzigen. Ob sich unter denen, die ich mag und schätze – siehe nächste Antwort –, welche befinden, die mich beeinflusst haben, möchte ich nicht selbst beurteilen.

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren? 

Peter Weiss, "Abschied von den Eltern" und "Der Schatten des Körpers des Kutschers". Ilse Aichinger, "Der Gefesselte" (Erzählungen). Thomas Bernhard, "Das Kalkwerk". Kurt Vonnegut, "Frühstück für starke Männer" und "Schlachthof 5". Robert Musil, "Der Mann ohne Eigenschaften". Michel de Montaigne, "Essais". Oskar Maria Graf, "Wir sind Gefangene" und "Gelächter von außen". Alois Brandstätter, "Zu Lasten der Briefträger". Arthur Schopenhauer, "Parerga und Paralipomena" und "Aphorismen zur Lebensweisheit". Egon Friedell, "Kulturgeschichte der Neuzeit". Eugen Herrigel, "Zen in der Kunst des Bogenschießens". Die 10bändige Gesamtausgabe der Werke von Kurt Tucholsky. Und bestimmt hab ich jetzt mindestens ein wichtiges Buch vergessen.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Mit Freunden Bier trinken und ungezielt durch die Gegend quatschen. Reisen. Außerdem spiele ich in zwei Formationen E-Bass. Aber soll ich das alles wirklich unter "Freizeit" subsumieren? Aus all diesen Dingen beziehe ich ja Inspirationen, die in meine "Arbeitszeit" fließen.

Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest? 

Träume kultiviere ich nicht, weil ich finde, dass mein Leben viel phantasievoller ist als ich und immer wieder Überraschungen bereithält, die ich mir niemals hätte erträumen können. Da will ich ihm mit meinen kleinkarierten Träumen nicht im Wege stehen.

Wie wichtig ist dir das Feedback von deinen Lesern? 

Essentiell wichtig ist mir nur das Feedback von ganz wenigen engen Freunden. Über Zuschriften von Lesern habe ich mich bis jetzt stets gefreut, weil ich immer erkennen konnte, dass das jeweilige Buch – oder der Text – an den richtigen geraten war. Etwas zweifelhaft finde ich zuweilen das Echo der Leserrezensionen auf amazon. Da hab ich auch schon mal die Unterstellung gelesen, dass ich beim Schreiben Lambrusco trinke. Trinken ja – aber nicht Lambrusco.

Danke, dass du meine Fragen beantwortet hast, magst du den Lesern noch etwas sagen? 

Alles weitere sage ich ihnen, wenn wir in einer meiner Lieblingskneipen zusammentreffen und keinen Lambrusco trinken.


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